31 January 2026, 19:39

Grevenbroichs Haushaltsplanung 2026: Öffentliche Sitzung entscheidet über Schuldenentlastung und Fördergelder

Eine Gruppe von Kindern und Erwachsenen steht vor einem Rednerpult, lächelt und posiert für ein Foto, mit Monitoren, Mikrofonen und anderen Gegenständen auf einem Tisch im Vordergrund, einem Logo an der Wand und einem Bildschirm auf der rechten Seite im Hintergrund, bei einer Stadtratssitzung.

Grevenbroichs Haushaltsplanung 2026: Öffentliche Sitzung entscheidet über Schuldenentlastung und Fördergelder

Haupt- und Finanzausschuss von Grevenbroich tagt öffentlich am 5. Februar 2026

Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Grevenbroich kommt zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 5. Februar 2026, zusammen. Die Beratungen beginnen um 17:30 Uhr im Bernardus-Saal und stehen im Zeichen des Haushalts 2026 sowie des Entschuldungsprogramms für Kommunen des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Sitzung findet im Bernardus-Haus, Am Markt 3, statt und ist für alle Bürgerinnen und Bürger offen. Neben den Haushaltsberatungen wird der Ausschuss das Kommunale Entlastungsprogramm des Landes prüfen, das der Landtag im September 2024 beschlossen hat. Im Rahmen dieses Programms können Städte wie Grevenbroich bis zu 70 Prozent ihrer Netto-Neuverschuldung abdecken lassen – landesweit beläuft sich das Volumen bis 2028 auf rund 2 Milliarden Euro.

Anträge müssen bis Ende 2025 gestellt werden, die Auszahlungen beginnen 2026. Voraussetzung für die Förderung ist die Vorlage eines Konsolidierungskonzepts sowie die Verpflichtung zu Sparmaßnahmen. Auf der Tagesordnung stehen zudem mehrere Anträge, haushaltsrelevante Anfragen und Bürgerbegehren, die nach § 24 der nordrhein-westfälischen Gemeindeordnung eingereicht wurden.

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Sämtliche Sitzungsunterlagen und Begleitdokumente sind im Ratsinformationssystem der Stadt einsehbar.

Die Beschlüsse des Ausschusses werden die Finanzplanung Grevenbroichs für das kommende Jahr maßgeblich prägen. Interessierte können vor Ort mitverfolgen, wie über Schuldenentlastung und Haushaltsverteilung entschieden wird. Die Ergebnisse könnten sich auf lokale Dienstleistungen und künftige Fördermöglichkeiten auswirken.