Gladbachs Sportdirektor Schröder plant den Befreiungsschlag aus der Abstiegszone
Susanne BachmannGladbachs Sportdirektor Schröder plant den Befreiungsschlag aus der Abstiegszone
Borussia Mönchengladbach bleibt in der Abstiegszone der Bundesliga. Sportdirektor Rouven Schröder hat sich zu den Plänen des Vereins geäußert, die Wende zu schaffen. Er sieht Potenzial im aktuellen Kader und ist überzeugt, dass ein starker Transferwinter den Klassenerhalt sichern könnte.
Schröder hatte im mittleren Oktober Roland Virkus abgelöst und analysiert seitdem die Bedürfnisse des Teams sowie die künftige Ausrichtung. Eugen Polanski, derzeit interimsweise Cheftrainer, bleibt vorerst im Amt. Sollte Gladbach das nächste Spiel gegen den 1. FC Köln gewinnen, könnte für Polanski sogar eine feste Anstellung folgen.
Bei der Suche nach einem neuen Trainer lässt sich Schröder jedoch Zeit. Er will sorgfältig die richtige Person für die Aufgabe finden. Gleichzeitig warnte er die Spieler: Wer nicht voll hinter dem Projekt stehe, könne den Verein verlassen. Priorität habe der Aufbau einer Mannschaft, die sich aus der Abstiegsbedrohung befreien kann.
Der Sportdirektor betonte zudem das unterstützende Umfeld im Verein. Der aktuelle Kader verfüge über genug Qualität, um die Ergebnisse zu verbessern. Verstärkungen im Januar seien jedoch entscheidend für die Rettung. Das kommende Spiel gegen Köln könnte über Polanskis Zukunft entscheiden. Schröders Vorgehen deutet auf eine bedachte, langfristige Strategie hin – statt auf schnelle Lösungen. Die Leistungen der nächsten Wochen werden zeigen, ob weitere Änderungen nötig sind.






