07 April 2026, 15:11

Geflügelpreise in NRW schießen vor dem Martinstag in die Höhe

Eine Ansammlung von Hühnern auf einem Metalltablett mit Preisschildern in einer Marktsituation.

Höhere Geflügelpreise vor dem St. Martins-Tag - Geflügelpreise in NRW schießen vor dem Martinstag in die Höhe

Geflügelpreise in Nordrhein-Westfalen steigen vor dem Martinstag stark an

Die Preise für Geflügel in Nordrhein-Westfalen sind vor dem Martinstag deutlich gestiegen. Im Oktober 2023 kostete frisches Geflügel 8,5 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Dies passt in einen größeren Trend steigender Verbraucherausgaben: Insgesamt verteuerte sich Geflügelfleisch im selben Zeitraum um 7,8 Prozent.

Im Jahr 2022 importierte die Region 657 Tonnen ganze Gänse, wobei 99 Prozent aus Polen stammten. Fast alle dieser Gänse trafen tiefgekühlt ein – ein Zeichen für die stabile Nachfrage in der Festtagszeit. Der Gesamtwert dieser Importe belief sich auf 1,9 Millionen Euro.

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Die jüngsten Preiserhöhungen stehen im Kontrast zu früheren Entwicklungen. 2022 zahlten Verbraucher für Geflügel tatsächlich 1,6 Prozent weniger als 2021. Besonders frisches Geflügel verbilligte sich damals um 2,1 Prozent. Doch der aktuelle Anstieg hat diesen Rückgang umgekehrt und treibt die Kosten erneut in die Höhe.

Branchenexperten zeigen sich unsicher über die künftige Versorgung. Einige warnen, dass die Vogelgrippe das Angebot an Gänsen und Enten in diesem Jahr verknappen könnte. Andere gehen davon aus, dass der Markt trotz der anhaltenden Herausforderungen stabil bleiben wird.

Der Preisanstieg bei Geflügel trifft die Haushalte zu Beginn der Festtagssaison. Da frisches Geflügel nun 8,5 Prozent teurer ist als im Oktober des Vorjahres, müssen Verbraucher für traditionelle Gerichte tiefer in die Tasche greifen. Die Lage bleibt dynamisch, da mögliche Lieferengpässe durch die Vogelgrippe den Markt in den kommenden Monaten weiter beeinflussen könnten.

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