18 April 2026, 22:31

Essens OB will Handys an Schulen streng regulieren – für mehr Austausch und weniger Mobbing

Kinder an Tischen mit Tablets in einem Klassenzimmer mit Erwachsenen in der Nähe, ein Banner und ein Plakat an der Wand.

Essens OB will Handys an Schulen streng regulieren – für mehr Austausch und weniger Mobbing

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen setzt sich für strengere Regeln zur Nutzung von Handys in Schulen ein. Sein Argument: Klare Vorgaben könnten Ablenkungen verringern und den Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern verbessern. Zu seinen Vorschlägen gehört ein Verbot von Smartphones während des Unterrichts und in den Pausen, um Probleme wie Cybermobbing einzudämmen.

Kufen verweist auf Schulen, die bereits Beschränkungen eingeführt haben, und bezeichnet deren Erfahrungen als positiv. Solche Maßnahmen förderten seiner Meinung nach die direkte Kommunikation und reduzierten digitale Belästigung. Sein Plan sieht zudem vor, Schulen mit besseren digitalen Werkzeugen, stabilen Internetverbindungen und Medienkompetenz-Kursen auszustatten.

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Doch nicht nur die Schulen sind gefragt: Kufen betont, dass auch Eltern und Familien ihrer Verantwortung gerecht werden müssen. Sie seien wichtige Vorbildfiguren, wenn es um den verantwortungsvollen Umgang mit Smartphones gehe. Nur wenn gute Gewohnheiten zu Hause gelebt würden, könnten die Bemühungen im Klassenzimmer greifen, so der Oberbürgermeister.

Sein Konzept geht über schulische Regelungen hinaus und zielt auf eine umfassendere digitale Bildung ab. Schülerinnen und Schüler sollen lernen, Technologie – sowohl in der Schule als auch im Privatleben – verantwortungsbewusst zu nutzen. Dazu gehöre es, die Risiken übermäßiger Bildschirmzeit zu erkennen und ein Gleichgewicht zwischen Online- und Offline-Aktivitäten zu finden.

Werden die neuen Regeln umgesetzt, wären Handys während des Unterrichts und in den Pausen sowohl in Klassenzimmern als auch auf dem Schulgelände verboten. Zudem erhielten die Schulen verbesserte digitale Ressourcen und Schulungen zur Medienkompetenz. Kufens Ansatz setzt auf die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Familien, um bei den Jugendlichen ein gesünderes Nutzungsverhalten zu fördern.

Quelle