19 April 2026, 14:36

Essen plant zukunftsweisenden Verwaltungscampus an der Bernestraße bis 2030

Eine Stadtstraße mit hohen Gebäuden im Hintergrund, Straßenlaternen, Autos, Informationsschildern, Büschen, Bäumen und einem bewölkten Himmel, mit einzigartig gestalteten Gebäuden der Universität Rotterdam.

Essen plant zukunftsweisenden Verwaltungscampus an der Bernestraße bis 2030

Essen hat ein neues Design für seinen künftigen Verwaltungscampus an der Bernestraße ausgewählt. Der siegreiche Entwurf, der Mitte Februar 2026 gekürt wurde, ersetzt ein früheres Projekt, das aufgrund steigender Kosten und wirtschaftlicher Belastungen verworfen worden war. Das Konzept vereint städtebauliche und architektonische Elemente für das Gelände des ehemaligen Hauptbads.

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Eine Jury entschied sich für den Entwurf des Büros PBA Peter Bastian Architekten aus Münster. Die Wahl folgte auf eine Ausstellung im Foyer des Essener Rathauses, wo vom 23. Februar 2026 an drei konkurrierende Entwürfe präsentiert wurden. Das Projekt löst das gescheiterte BürgerRatHaus ab, das im Sommer 2022 wegen explodierender Baukosten und der finanziellen Folgen des Ukraine-Kriegs aufgegeben worden war.

Der neue Campus soll als zentraler Anlaufpunkt für öffentliche Dienstleistungen dienen. Zu den ersten Mietern werden das Polizeirevier I, Teile der Ordnungsbehörde sowie die Krisenmanagementverwaltung der Stadt gehören. Ziel ist es, wichtige Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen an einem Standort zu bündeln.

Die Immobilien Management Essen GmbH (IME) übernimmt die Planung, Koordination und Umsetzung des gesamten Vorhabens. Die Entwicklung soll in mehreren Phasen erfolgen, wobei die ersten Gebäude voraussichtlich 2030 fertiggestellt werden.

Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte die Entscheidung und bezeichnete den Entwurf als zukunftsweisenden Schritt für Essens städtische und administrative Entwicklung.

Das Projekt stellt einen Wechsel vom ursprünglichen BürgerRatHaus-Konzept zu einem flexibleren Ansatz dar. Durch die Zusammenführung von Sicherheits- und Verwaltungsbehörden soll der Campus Effizienz und Zusammenarbeit verbessern. Die Bauarbeiten beginnen schrittweise, wobei die ersten Einrichtungen innerhalb von vier Jahren nutzbar sein sollen.

Quelle