Džeko trifft sofort: Wie Schalke und Gladbach ihr Transferfenster nutzten
Blanka JesselDžeko trifft sofort: Wie Schalke und Gladbach ihr Transferfenster nutzten
Wintertransferfenster: Bundesliga-Klubs setzen auf gezielte Verstärkungen
Im Wintertransferfenster kam es in der Bundesliga zu einigen entscheidenden Wechseln. Schalke 04 sicherte sich mit Edin Džeko einen erfahrenen Stürmer, nachdem dieser Fiorentina verlassen hatte, während der 1. FSV Mainz 05 Sheraldo Becker leihweise verpflichtete. Borussia Mönchengladbach hingegen setzte auf Verstärkungen in anderen Positionen und verzichtete auf einen weiteren Angreifer.
Džeko schloss sich Schalke 04 bis Saisonende an, nachdem er Fiorentina den Rücken gekehrt hatte. Der Routinier machte sofort Eindruck und traf in seinem ersten Pflichtspiel für die Königsblauen. Auch Borussia Mönchengladbach hatte den Bosnier im Visier gehabt, entschied sich jedoch dagegen und setzt stattdessen auf die Rückkehr von Haris Tabaković sowie die Genesung von Tim Kleindienst.
Tabaković war vor der Winterpause in 17 Bundesliga-Spielen noch ohne Tor geblieben, während Kleindienst – zuvor an den 1. FC Heidenheim ausgeliehen – in der vergangenen Saison neun Treffer erzielt hatte. Statt eines weiteren Stürmers verpflichtete der Verein drei Leihspieler: Kota Takai, Hugo Bolin und Alejo Sarco. Auf Becker verzichtete man bewusst und vertraut in der Offensive weiterhin auf Franck Honorat.
Becker wechselte schließlich leihweise von CA Osasuna zu Mainz 05, nachdem er Borussia Mönchengladbach zuvor bereits angeboten worden war. Kleindienst, der sich von Knieproblemen erholt, arbeitet unterdessen an seinem zweiten Comeback in dieser Saison.
Schalke 04 gewann mit Džeko einen torerprobten Stürmer, der sich direkt in die Torschützenliste eintragen konnte. Borussia Mönchengladbach blieb trotz mehrerer Optionen ihrem Kurs treu und setzt auf zurückkehrende Akteure sowie Neuzugänge auf Leihbasis. Mainz verstärkte sich unterdessen mit Becker für die Offensive, während die Rückrunde der Saison an Fahrt aufnimmt.






