Duisburg kämpft mit Aufklärung gegen den wachsenden Cybertrading-Betrug
Rainer SchäferDuisburg kämpft mit Aufklärung gegen den wachsenden Cybertrading-Betrug
Duisburger Polizei geht 2026 gegen den Anstieg von Cybertrading-Betrug vor
Am 10. Februar finden zwei öffentliche Veranstaltungen statt, die Bürgerinnen und Bürgern helfen sollen, Online-Investitionsbetrug zu erkennen und zu vermeiden. Viele Menschen fühlen sich bei digitalen Transaktionen noch unsicher oder überfordert – und sind dadurch leichte Beute für Betrüger.
Die erste Veranstaltung ist eine Präsenzberatung im Duisburger Verbraucherberatungszentrum. Von 10 bis 13 Uhr geben Expertinnen und Experten praktische Tipps, wie man Betrugsmaschen erkennt und persönliche Daten schützt.
Die zweite Veranstaltung ist ein digitales Informationsangebot über Zoom um 18 Uhr. Interessierte können sich mit der Meeting-ID 784 019 4768 und dem Kenncode 713874 zuschalten. Beide Formate zielen darauf ab, das Bewusstsein für kriminelle Methoden zu schärfen, mit denen Geld und sensible Daten gestohlen werden.
Aktuelle Fälle zeigen die wachsende Gefahr: Im August 2025 verlor ein Paar im Landkreis Rottweil 40.000 Euro durch Cybertrading-Betrug. Eine weitere Ermittlung ergab, dass rund 540 Menschen aus deutschsprachigen Ländern über gefälschte Anlageangebote insgesamt etwa 44 Millionen Euro verloren. Die Duisburger Polizei setzt nun auf präventive Aufklärung, um die Bevölkerung zu schützen.
Die Veranstaltungen am 10. Februar bieten klare Handlungsempfehlungen, um Online-Betrug zu vermeiden. Bürgerinnen und Bürger können vor Ort oder digital teilnehmen und lernen, wie sie sich sicher im Netz bewegen. Die Behörden hoffen, dass die Angebote finanzielle Verluste verringern und das digitale Selbstvertrauen in der Gemeinschaft stärken.






