Dortmunds 0:2 gegen Inter Mailand: Kehl blockt Wintertransfers – trotz defensiver Schwächen
Blanka JesselDortmunds 0:2 gegen Inter Mailand: Kehl blockt Wintertransfers – trotz defensiver Schwächen
Borussia Dortmund kassiert 0:2 gegen Inter Mailand – Kehl schließt Wintertransfers aus
Borussia Dortmund hat in der Champions League eine 0:2-Niederlage gegen Inter Mailand einstecken müssen, was Zweifel an der Tiefe des Kaders aufkommen lässt. Trotz der Niederlage schloss Sportdirektor Sebastian Kehl jedoch Winterneuzugänge aus – auch die Verpflichtung eines neuen Innenverteidigers steht nicht zur Debatte.
Besonderes Lob erhielt im Spiel der junge Abwehrspieler Filippo Mane, der zwar stark auftrat, aber in der Schlussphase mit Krämpfen vom Platz musste.
Die defensiven Schwächen des BVB wurden in der Partie gegen Inter Mailand deutlich. Die dünne Personaldecke ist seit Langem ein Thema, doch Kehl betonte, dass die aktuelle Mannschaft die Saisonziele dennoch erreichen könne. Er bestätigte, dass im Januar kein neuer Innenverteidiger verpflichtet werde, und beendete damit Spekulationen über Verstärkungen.
Der 19-jährige italienische Abwehrspieler Filippo Mane stand in der Startelf und überzeugte trotz des Ergebnisses. Sowohl Kehl als auch Trainer Niko Kovač lobten seine Ruhe in der Defensive. Mane, der im Januar 2025 zu Dortmund stieß, hatte zuvor drei Bundesliga-Einsätze und einen Start im DFB-Pokal absolviert, bevor er sein Champions-League-Debüt gab.
Unterdessen beendete Chelsea die Leihe von Aaron Anselmino bei Dortmund vorzeitig und schloss damit eine mögliche Rückkehr aus. Chelseas Trainer Liam Rosenior deutete an, dass die Gespräche über Anselminos Zukunft noch nicht abgeschlossen seien – sein nächster Karriere-Schritt bleibt ungewiss.
Der BVB wird sich nun bis Saisonende auf den bestehenden Kader verlassen müssen. Manes Entwicklung stimmt zwar optimistisch, doch die begrenzten defensiven Optionen bleiben eine Herausforderung. Die Entscheidung, auf Wintertransfers zu verzichten, bedeutet, dass die aktuellen Spieler in den kommenden Monaten mehr Verantwortung tragen müssen.






