CDU will Wohnungsbau auf altem Friedhofsgelände in Willich beschleunigen
Katarzyna WirthCDU will Wohnungsbau auf altem Friedhofsgelände in Willich beschleunigen
CDU in Willich schlägt beschleunigten Wohnungsbau auf ehemaligem Friedhofsgelände vor
Die Willicher CDU hat einen Plan vorgelegt, um den Wohnungsbau auf einem 18.000 Quadratmeter großen Gelände zu beschleunigen, das ursprünglich für die Erweiterung des Friedhofs vorgesehen war. Die Partei setzt auf einen städtebaulichen Vertrag, um den Bau voranzutreiben – mit dem Ziel, neuen Wohnraum für Singles, junge Familien und ältere Bürger zu schaffen. Der lokale CDU-Politiker Tobias Pascaly treibt die Initiative mit Nachdruck voran.
Laut dem CDU-Vorschlag soll das Grundstück an einen Investor verkauft werden, der für Planung und Bau verantwortlich zeichnet. Die Verkaufspreise würden vertraglich gedeckelt, um die Wohnkosten niedrig zu halten. Zudem fordert die Partei, dass Willich ein Schnellverfahren einführt: Entscheidungen über Baugenehmigungen sollen zügiger fallen, und bei ausbleibender Rückmeldung innerhalb von drei Monaten gilt die Genehmigung als erteilt.
Um weitere Verzögerungen zu vermeiden, plädiert die CDU für digitale Baugenehmigungsverfahren bis 2026. Gleichzeitig sollen aktuelle Vorgaben zu Ökologie, Gestaltung, technischen Anforderungen und Energieeffizienz überprüft werden. Ziel ist es, die Regelungen zu vereinfachen und Kosten zu senken – ohne die Qualität zu beeinträchtigen.
Wie viele neue Wohnungen genau entstehen sollen, steht noch nicht fest. Im Mittelpunkt steht jedoch die Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Durch straffere Abläufe und die Zusammenarbeit mit privaten Investoren will die CDU der Wohnungsnot in der Region begegnen.
Wird der Plan umgesetzt, entsteht auf dem ehemaligen Friedhofsareal neues Wohnland. Das Schnellverfahren und digitale Genehmigungen sollen den Bau beschleunigen, während Preisobergrenzen und angepasste Standards die Wohnungen erschwinglicher machen. Der Vorstoß der CDU spiegelt die wachsende Nachfrage nach Wohnraum in Willich wider.






