Bundeswehr setzt auf drei neue Airbus A350-900 für Staatsreisen und Kriseneinsätze
Katarzyna WirthDas ist der Chancellor's Flieger - und das sagt sein Pilot - Bundeswehr setzt auf drei neue Airbus A350-900 für Staatsreisen und Kriseneinsätze
Flugbereitschaft der Bundeswehr rüstet mit drei Airbus A350-900 auf
Die Flugbereitschaft der Bundeswehr hat ihre Flotte um drei Airbus A350-900 erweitert, die für hochrangige Staatsreisen und Notfälle konzipiert sind. Stationiert am Flughafen Köln/Bonn, operiert die Einheit rund um die Uhr und garantiert so Flexibilität für politische Termine sowie schnelle Einsatzbereitschaft bei Bedarf.
Die 21 Flugzeuge der Staffel umfassen neben den neuen A350 auch A321LR, A319CJ, Geschäftsreisejets und Hubschrauber. Jeder A350 verfügt über eine VIP-Suite im vorderen Bereich, gefolgt von Business-Class- und Premium-Economy-Bereichen. Die Maschinen dienen zudem als fliegende Regierungszentralen, Kommunikationsdrehscheiben und können innerhalb weniger Stunden zu Luftkrankenhäusern für medizinische Evakuierungen umgerüstet werden.
Die meisten Piloten der Einheit stammen aus der Transportfliegerstaffel der Luftwaffe. Sie durchlaufen eine spezielle A350-Schulung bei Lufthansa Aviation Training. Ein Pilot betonte, dass jeder Start Deutschland auf der weltpolitischen Bühne repräsentiert.
Staatsflüge richten sich nach politischen Erfordernissen, oft mit kurzfristigen Änderungen bei Abflugzeiten und Crew-Rotationen. Das Flugzeug des Bundespräsidenten genießt in internationalem Luftraum Priorität, um reibungslose Abläufe bei offiziellen Reisen zu gewährleisten.
Die A350 erweitern Deutschlands Kapazitäten, Spitzenpolitiker sicher zu transportieren, und bieten gleichzeitig entscheidende Unterstützung in Krisensituationen. Ihre Doppelfunktion – Luxusreisen und Notfallmanagement – unterstreicht die Bereitschaft der Flugbereitschaft für diplomatische wie humanitäre Missionen. Die Flotte bleibt 24 Stunden am Tag einsatzbereit, um jederzeit und ohne Vorwarnung handeln zu können.






