Bundespolizei in Aachen beschlagnahmt 59.000 Euro bei verdächtiger Routinekontrolle
Blanka JesselVerschlungen in Widersprüche - 59.000 Euro gesichert - Bundespolizei in Aachen beschlagnahmt 59.000 Euro bei verdächtiger Routinekontrolle
Bundespolizei in Aachen beschlagnahmt über 59.000 Euro bei Routinekontrolle
Bei einer standardmäßigen Überprüfung hat die Bundespolizei in Aachen zwei Männern mehr als 59.000 Euro abgenommen. Der Vorfall ereignete sich, nachdem Beamte das Duo anhielten und dabei eine Reihe von Unstimmigkeiten feststellten.
Die Kontrolle erfolgte, weil die Männer den Polizisten durch ihr Verhalten auffällig erschienen. Ein Drogentest bestätigte, dass beide Substanzen im Blut hatten. Zudem weckten ihre widersprüchlichen Aussagen bei den Fragen der Beamten weitere Zweifel.
Der 38-jährige Fahrer besaß keinen gültigen Führerschein, während sein 40-jähriger Beifahrer keinen Ausweis bei sich trug. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs stießen die Beamten auf den hohen Bargeldbetrag.
Nach deutschem Recht kann das Mitführen von mehr als 10.000 Euro ohne Nachweis über die legale Herkunft eine Meldung an die Finanzermittlungsbehörden auslösen. Sollte das Geld mit Straftaten wie Drogenhandel oder Diebstahl in Verbindung stehen, drohen den Männern Geldwäschevorwürfe. Die Strafen für solche Delikte reichen von drei Monaten bis zu fünf Jahren Haft – bei Bandenkriminalität sogar noch höher.
Die Behörden haben bisher nicht bestätigt, wie die Männer an das Geld gekommen sind oder ob es aus illegalen Aktivitäten stammt.
Das beschlagnahmte Bargeld bleibt vorerst in Polizeigewahrsam, während die Ermittlungen andauern. Je nach Herkunft der Gelder könnten den beiden Männern weitere rechtliche Konsequenzen drohen. Weitere Details zu ihrer Identität oder ihrem Hintergrund wurden nicht veröffentlicht.






