Brighton jagt Kölns El Mala: 30-Millionen-Angebot abgelehnt – doch der Stürmer träumt von der Premier League
Rainer SchäferBrighton jagt Kölns El Mala: 30-Millionen-Angebot abgelehnt – doch der Stürmer träumt von der Premier League
Brighton & Hove Albion legt mutiges Angebot für 1. FC Kölns Shootingstar Said El Mala vor
Brighton & Hove Albion hat einen kühnen Vorstoß für den aufstrebenden Star des 1. FC Köln, Said El Mala, unternommen. Der Premier-League-Klub legte ein Angebot in Höhe von 25 bis 30 Millionen Euro plus Boni vor, das die Kölner Führung jedoch umgehend ablehnte. Trotz der Absage halten sich die Spekulationen über die Zukunft des Spielers hartnäckig.
Der 21-jährige Stürmer hat sich bei Köln zu einer Schlüsselfigur entwickelt, doch sein Verhältnis zu Trainer Lukas Kwasniok wirkt angespannt. Mit sieben Toren und drei Vorlagen in 21 Spielen in dieser Saison hat er das Interesse europäischer Topklubs geweckt – allen voran Brighton, das entschlossen ist, ihn im Sommer unter Vertrag zu nehmen.
El Malas Saison war bisher eine Mischung aus Hoffnung und Frustration. In 21 Einsätzen stand er nur neunmal in der Startelf und wurde oft eingewechselt. Dennoch ist sein Einfluss unübersehbar: sieben Tore, drei Vorlagen – darunter ein Bundesliga-Treffer gegen den FC St. Pauli am 6. Dezember 2025. Seine Leistungen bleiben nicht unbemerkt, doch ein fester Platz in der Startformation bleibt ihm verwehrt.
Die Spannungen zwischen dem Spieler und Trainer Kwasniok schwelen seit Monaten. Kwasniok betont, er wolle El Mala schützen, doch der junge Stürmer fühlt sich eher bloßgestellt als unterstützt. Die mediale Aufmerksamkeit um seine Auftritte hat die Gräben nur vertieft – Berichten zufolge sieht El Mala sich durch den Rummel eher als Zielscheibe denn als geschätzten Spieler.
Brightons offizielles Angebot – zwischen 25 und 30 Millionen Euro plus leistungsabhängige Boni – traf Ende Januar ein. Sportdirektor Thomas Kessler lehnte es kategorisch ab und signalisierte damit den Willen des Vereins, seinen Star zu halten. Doch El Mala selbst befeuerte die Transfergerüchte, als er Andeutungen über einen möglichen Wechsel in die Premier League machte – und ließ Fans wie Experten über seine nächsten Schritte rätseln.
Trotz aller Unsicherheiten werden sowohl El Mala als auch Kwasniok am Montag auf dem Kölner Karnevalswagen durch die Stadt fahren. Die traditionelle Veranstaltung des Vereins bietet einen kurzen Moment der Einheit inmitten des anhaltenden Dramas. Doch da Brighton weiterhin auf einen Sommertransfer drängt – und angeblich auch an einer Verpflichtung von El Malas Bruder interessiert ist – scheint das Kapitel noch lange nicht abgeschlossen.
Fürs Erste bleibt El Mala bei Köln, doch die abgelehnte Offerte hat Brighton nicht abgeschreckt. Die Beharrlichkeit des Premier-League-Klubs deutet darauf hin, dass im Sommer weitere Angebote folgen könnten. Gleichzeitig sorgen sein angespanntes Verhältnis zu Kwasniok und seine starken Leistungen auf dem Platz dafür, dass die Geschichte noch monatelang für Schlagzeilen sorgen wird.






