Bielefelds neues Jugendjustizzentrum startet mit bundesweitem Vorbildcharakter
Katarzyna WirthBielefelds neues Jugendjustizzentrum startet mit bundesweitem Vorbildcharakter
Neues Jugendjustizzentrum eröffnet nächste Woche in Bielefeld
In Bielefeld wird nächste Woche ein neues Jugendjustizzentrum seine Türen öffnen. Die Einrichtung soll durch die Bündelung zentraler Dienstleistungen Rückfallquoten und Kriminalität unter Jugendlichen verringern. Die offizielle Eröffnung des Zentrums findet am Dienstag, dem 31. März 2026, um 10:00 Uhr in der Boulevard 9–11 statt.
Unter einem Dach vereint das Zentrum die Jugendsachbearbeitung der Polizei, den Jugendhilfedienst sowie die Jugendstaatsanwaltschaft. Dieses integrierte Modell orientiert sich an erfolgreichen Beispielen anderer deutscher Städte, wo die Zusammenarbeit zwischen Behörden zu besseren Ergebnissen geführt hat. Entscheidend für den Erfolg solcher Partnerschaften waren dabei Transparenz und Vertrauen.
An der Eröffnungsfeier wirken Nordrhein-Westfalens Justizminister Dr. Benjamin Limbach, Innenminister Herbert Reul und Bielefelds Oberbürgermeisterin Dr. Christiana Bauer mit. Zudem werden Oberstaatsanwältin Dr. Sandra Müller-Steinhauer und der stellvertretende Polizepräsident Wolfgang Niewald anwesend sein. Der Termin markiert den Start einer ganzheitlichen Strategie zur Unterstützung junger Straftäter und Jugendlicher in Konflikt mit dem Gesetz.
Journalistinnen und Journalisten, die über die Eröffnung berichten möchten, werden gebeten, sich bis Montag, den 30. März 2026, beim Justizministerium zu akkreditieren. Das Zentrum befindet sich in der Boulevard 9–11, 33613 Bielefeld.
Das Jugendjustizzentrum setzt auf eine enge Verzahnung von Polizei, Jugendhilfe und Staatsanwaltschaft, um Wiederholungstaten zu verhindern. Seine Gründung steht für einen bundesweiten Trend, Jugendkriminalität durch vernetzte Unterstützungsstrukturen zu begegnen. Der Erfolg der Einrichtung hängt maßgeblich von einer klaren Kommunikation und der Zusammenarbeit aller Beteiligten ab.






