01 February 2026, 23:20

Bergisch Gladbach sucht Bürger:innen für neuen Bezirksbeirat zur Wohnraumpolitik

Eine Reihe bunter Häuser an einer Straßenecke mit einem Metallzaun, Topfpflanzen, einem Müllcontainer und einem Schild mit der Aufschrift "Mietwohnungen zu vermieten, Listid 29058910, Lage 5901 S Elmwood Ave Chicago 60618" unter einem bewölkten Himmel.

Bergisch Gladbach sucht Bürger:innen für neuen Bezirksbeirat zur Wohnraumpolitik

Bergisch Gladbach richtet neuen Bezirksbeirat ein, um lokale Perspektiven zur Wohnraumpolitik zu sammeln

Die Bergisch Gladbacher Wohnungsbaugenossenschaft (BGL-GfW) möchte Anwohner:innen einbinden, um gemeinsam Entscheidungen im Wohnungssektor zu gestalten – basierend auf ihrem Wissen über die eigenen Stadtteile. Der neue Bezirksbeirat soll alle Stadtteile der 111.366 Einwohner zählenden Stadt (Stand: Prognose 2026) abdecken.

Gesucht werden Menschen, die ihre Kieze gut kennen, unterschiedliche Meinungen aufnehmen können und als Bindeglied zwischen Bürgerschaft und Genossenschaft fungieren. Interessierte können sich per E-Mail unter [email protected] mit dem Betreff "Ich möchte meinen Stadtteil vertreten" bewerben. Der Beirat trifft zwar keine endgültigen Entscheidungen, berät aber in Wohnfragen, macht auf lokale Bedarfe aufmerksam und gibt Anregungen weiter.

Zu den Aufgaben gehören das Sammeln von Rückmeldungen, die Vermittlung von Projektinformationen sowie die regelmäßige Kommunikation mit der Bevölkerung. Ein Schwerpunkt liegt auf Bensberg, wo 5.801 Menschen auf einer Fläche mit einer Dichte von 1.585 Einwohner:innen pro Quadratkilometer leben.

Obwohl aktuell keine exakten Einwohnerzahlen für alle Stadtteile vorliegen, strebt der Beirat eine repräsentative Vertretung aller Teile Bergisch Gladbachs an. Seine Rolle besteht darin, Zusammenhänge zu erläutern, Verbesserungsvorschläge einzubringen und Wohnprojekte in der gesamten Stadt zu unterstützen.

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Durch die Arbeit des Gremiums sollen Wohnungsbauvorhaben stärker an den Bedürfnissen der Bevölkerung ausgerichtet werden. Wer mitwirkt, leistet einen wichtigen Beitrag dazu, dass lokale Stimmen Gehör finden. Der erste Schritt für Engagierte: eine E-Mail an die Genossenschaft.