Bergisch Gladbach startet lokale Initiative für ein AfD-Verbot bis Juni
Katarzyna WirthBergisch Gladbach startet lokale Initiative für ein AfD-Verbot bis Juni
Lokale Initiative für AfD-Verbot in Bergisch Gladbach gestartet
In Bergisch Gladbach hat eine lokale Kampagne für ein Verbot der Partei Alternative für Deutschland (AfD) begonnen. Der Verein Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt (DeVi) führt die Initiative an, die Teil einer bundesweiten Bewegung ist. Unterstützer können die Petition nun vor Ort oder online unterzeichnen, um bis Juni das Ziel von 100.000 Unterschriften zu erreichen.
DeVi setzt sich seit seiner Gründung für Demokratie, Menschenwürde und ein respektvolles Miteinander ein. Jetzt unterstützt die Gruppe die Kampagne "Menschenwürde verteidigen. AfD jetzt verbieten" und argumentiert, dass die Positionen der Partei mit den Werten des Grundgesetzes unvereinbar seien. Judith Winterscheid, Vorsitzende von DeVi, betonte, dass das Verhalten der AfD grundlegende demokratische Prinzipien untergrabe.
An der Kampagne beteiligen sich fast 90 zivilgesellschaftliche Gruppen in ganz Deutschland. Allein in Nordrhein-Westfalen haben sich 47 Organisationen außerhalb Bergisch Gladbachs angeschlossen. Vor Ort können Bürger ihre Unterschrift am Infostand von DeVi in der Fußgängerzone leisten, der ab dem 7. Februar täglich von 10:00 bis 13:00 Uhr geöffnet ist.
DeVi fordert eine rechtliche Prüfung der AfD, um demokratische Institutionen zu schützen. Die Gruppe strebt ein rechtsstaatliches Verfahren an, das den Status der Partei im Hinblick auf die Verfassung klärt. Weitere Informationen, darunter die Online-Petition, sind auf den offiziellen Kampagnenseiten und der Website von DeVi unter www.gl-devi.de zu finden.
Die Petition läuft bis Juni, Unterschriften werden sowohl persönlich als auch digital gesammelt. Der Stand von DeVi im Bergisch Gladbacher Stadtzentrum bleibt für tägliche Unterstützung geöffnet. Aktuelle Entwicklungen und weitere Kampagneninfos gibt es auf Social Media unter @gl.de.vi.






