02 May 2026, 08:29

Berentzen korrigiert Umsatzziele 2025 nach schwachem Jahresauftakt drastisch nach unten

Schwarzes und weißes Foto eines Papiers mit der Aufschrift "Reymann Brewing Co. Brauer und Abfüller"

Berentzen fühlt Nachfrage-Schwäche bei alkoholischen Getränken - Berentzen korrigiert Umsatzziele 2025 nach schwachem Jahresauftakt drastisch nach unten

Berentzen senkt Umsatzerwartungen für 2025 nach schwierigem Jahresstart

Der Spirituosen- und Erfrischungsgetränkehersteller Berentzen hat seine Umsatzprognose für 2025 nach einem enttäuschenden Beginn des Jahres nach unten korrigiert. Das Unternehmen rechnet nun mit höchstens 169 Millionen Euro. Dies fällt in eine Zeit, in der der deutsche Alkoholmarkt bereits das dritte Jahr in Folge schrumpft.

Im Jahr 2024 verzeichnete Berentzen noch einen Umsatz von 181,9 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis von 10,6 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern. Allerdings belastete der Verkauf eines Mineralwasserwerks in Brandenburg im vergangenen Jahr die Finanzplanung für das Folgejahr.

Ursprünglich hatte das Unternehmen für die erste Jahreshälfte 2025 mit bis zu 190 Millionen Euro gerechnet. Diese Prognose wurde später auf 178 Millionen Euro gesenkt. Nun wurde die Jahresprognose weiter auf maximal 169 Millionen Euro reduziert. Das operative Ergebnis für 2025 wird voraussichtlich zwischen 8,0 und 9,5 Millionen Euro liegen.

Der Rückgang des deutschen Alkoholmarktes hat maßgeblich zu diesen Anpassungen beigetragen. Seit 2022 sind die Absatzzahlen drei Jahre in Folge gesunken. Selbst die Hoffnung auf eine Erholung der Verbrauchernachfrage in der zweiten Jahreshälfte 2025 hat sich nicht erfüllt.

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Trotz dieser Herausforderungen verzeichnete die Erfrischungsgetränkemarke Mio Mio des Unternehmens im Jahr 2025 ein Umsatzplus von 8 Prozent. Zudem plant Berentzen, die Reichweite der Marke auszubauen, indem Mio Mio ab 2026 auch in Dosen angeboten wird.

Berentzen blickt damit vorsichtiger auf das Finanzjahr 2025. Die reduzierte Umsatzobergrenze von 169 Millionen Euro spiegelt die anhaltenden Schwierigkeiten in der deutschen Alkoholbranche wider. Gleichzeitig bietet das Wachstum von Mio Mio und die geplante Einführung der Dosenvariante einen Lichtblick im nichtalkoholischen Geschäftsbereich des Unternehmens.

Quelle