62-Jähriger zieht in Bielefelder Restaurant Handgranate nach Streit um Wodka
Katarzyna WirthHandgranaten-Drohung in Bielefeld - Angeklagter schweigt - 62-Jähriger zieht in Bielefelder Restaurant Handgranate nach Streit um Wodka
62-Jähriger vor Gericht: Mann zieht in Bielefelder Restaurant Handgranate hervor
Ein 62-jähriger Mann muss sich vor Gericht verantworten, nachdem er in einem Bielefelder Restaurant eine scharfe Handgranate gezogen hat. Der Vorfall ereignete sich am 26. Oktober 2025 nach einem Streit um Vodka. Bei der Festnahme schossen Polizisten dem Beschuldigten ins Bein.
Der Konflikt eskalierte, als Mitarbeiter eines Restaurants im Stadtteil Sennestadt dem Mann ein Glas Vodka verweigerten. Daraufhin soll er aggressiv geworden sein, gerufen haben "Ich will sterben" und schließlich die Granate präsentiert haben. Die Behörden bestätigten, dass das Sprengmittel funktionsfähig war und hätte explodieren können.
Der stark alkoholisierte Beschuldigte forderte daraufhin vier Flaschen Vodka. Als die Polizei eintraf, schossen die Beamten ihm bei der Festnahme ins Bein. Nun muss er sich wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verantworten.
In der ersten Verhandlung schwieg der Angeklagte. Der Prozess wird mit zwei weiteren Terminen fortgesetzt und soll am 20. März 2026 enden.
Bisher gab es keine öffentlichen Reaktionen oder eine breitere Debatte über den Fall. Die Staatsanwaltschaft konzentriert sich in dem Verfahren auf die Granatendrohung und die Weigerung des Mannes, mit den Ermittlern zusammenzuarbeiten. Weitere Details könnten in den anstehenden Verhandlungsterminen ans Licht kommen.






