5.000 Menschen feiern Iftar in Köln: Ramadan endet mit Rekord-Festmahl
Katarzyna Wirth5.000 Menschen feiern Iftar in Köln: Ramadan endet mit Rekord-Festmahl
Der islamische Fastenmonat Ramadan endete heute mit einem großen Gemeinschaftsmahl in Köln. Das als Iftar bekannte Festmahl brachte rund 5.000 Menschen in der Keupstraße zusammen, um gemeinsam ihr Fasten zu brechen. Die Veranstaltung läutete zugleich das dreitägige Fest des Fastenbrechens, Eid al-Fitr, ein – eine Zeit des Gebets, von Familienbesuchen und Geschenken.
Gefeiert wurde an einer 300 Meter langen Tafel, die mit traditionellen Speisen gedeckt war. Datteln, Fladenbrot und Baklava gehörten zu den Gerichten, die die Teilnehmer teilten. Organisiert wurde das Iftar von der Keupstraße-Community-Initiative, die alle Menschen unabhängig von Glaubensrichtung oder Herkunft willkommen hieß.
Lokale Unternehmer übernahmen die Kosten für das Mahl, während Politiker wie Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester an den Feierlichkeiten teilnahmen. Birgül Ücdirem, die extra aus Dortmund angereist war, beschrieb den Ramadan als eine Zeit der Familie und des Zusammenhalts. Solche groß angelegten Iftar-Mahlzeiten sind in deutschen Städten wie Köln mittlerweile zur Tradition geworden – veranstaltet von Moscheegemeinden und lokalen Initiativen, um den interreligiösen Austausch zu fördern.
Der letzte Iftar markierte zugleich den Beginn von Eid al-Fitr, einem freudigen Anlass für Muslime weltweit. Das Fest umfasst besondere Gebete, Besuche bei Verwandten und den Austausch von Geschenken.
Die Veranstaltung in der Keupstraße zog Tausende an und spiegelte den Gemeinschaftsgeist während des Ramadan wider. Die lokale Unterstützung und Beteiligung unterstrichen die Bedeutung gemeinsamer Mahlzeiten für den Zusammenhalt. Mit dem nun begonnenen Eid al-Fitr werden die Feierlichkeiten noch drei weitere Tage andauern.






