1. FC Köln will Leipzigs defensive Schwächen im Bundesliga-Duell ausnutzen
Rainer SchäferVertrauen in die Mannschaft: Trainer Kwasniok von Köln trotzt Ausfällen - 1. FC Köln will Leipzigs defensive Schwächen im Bundesliga-Duell ausnutzen
1. FC Köln bereitet sich mit einer Mischung aus Optimismus und Rückschlägen auf das Bundesliga-Duell gegen RB Leipzig vor. Trotz der Ausfälle wichtiger Spieler bleibt Cheftrainer Lukas Kwasniok zuversichtlich. Die Mannschaft strebt den dritten Heimsieg in Folge an – doch die jüngsten defensiven Schwächen Leipzigs könnten den Spielverlauf prägen.
Kwasniok bestätigte, dass Linton Maina und Alessio Castro-Montes verletzungsbedingt fehlen werden. Ihre Abwesenheit hinterlässt Lücken, doch der Trainer vertraut darauf, dass der Rest der Mannschaft diese schließen wird. Joel Schmied kehrt zwar in den Kader zurück, wird aber nicht von Beginn an spielen, während Neuzugang Felipe Chavez aus taktischen Gründen ebenfalls nicht in der Startelf stehen wird.
RB Leipzig geht mit unbeständiger Form in die Partie. Nach 20 Spielen belegt das Team mit 24 Punkten (sechs Siege, sechs Unentschieden, acht Niederlagen) derzeit den 9. Platz. Die Abwehr zeigt sich anfällig: 38 Gegentore stehen 29 eigenen Treffern gegenüber. Deutliche Niederlagen – darunter ein 0:6 gegen den FC Bayern München am 1. Spieltag und ein 1:5 zu Hause gegen die Bayern am 17. Januar – haben die Schwächen offenbart. Auch die beiden letzten Partien vor dem Köln-Spiel endeten mit Niederlagen gegen München, was Fragen nach der Erholungsfähigkeit des Teams aufwirft.
Trotz dieser Herausforderungen bleibt Kwasniok positiv gestimmt. Er betonte die Widerstandsfähigkeit seines Teams und die Chance, die Heimsiegesserie auszubauen. Nun rückt in den Fokus, wie Kölns umgestellte Startelf mit Leipzigs unberechenbarer, aber verwundbarer Defensive umgehen wird.
Die Partie wird eine Prüfung für Kölns Kaderstärke, während die Mannschaft sich an die fehlenden Spieler anpassen muss. Leipzigs Probleme – insbesondere in der Abwehr – könnten den Gastgebern in die Karten spielen. Ein Sieg würde nicht nur den dritten Heimerfolg in Folge für den 1. FC Köln bedeuten, sondern auch Leipzigs Bestrebungen, in der Tabelle aufzusteigen, weiter erschweren.






