Zoll schlägt mit Großrazzia gegen illegale Beschäftigung in der Sicherheitsbranche zu
Rainer SchäferZoll schlägt mit Großrazzia gegen illegale Beschäftigung in der Sicherheitsbranche zu
Zoll startet Großrazzia gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Sicherheitsbranche
Der deutsche Zoll hat eine bundesweite Großoffensive gegen nicht gemeldete Arbeit und illegale Beschäftigung im Sicherheits- und Personenschutzsektor eingeleitet. An der Aktion sind über 2.100 Zollbeamte beteiligt, die landesweit Unternehmen kontrollieren. Erste Ergebnisse der Razzia sollen noch in dieser Woche veröffentlicht werden.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) der Zollverwaltung leitet die Operation und richtet den Fokus insbesondere auf Veranstaltungssicherheit und Objektschutz. Diese Branchen gelten als besonders anfällig für Lohnverstöße und nicht angemeldete Beschäftigungsverhältnisse. Geprüft werden unter anderem die Einhaltung des Mindestlohns, unerlaubte Zeitarbeit sowie die illegale Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte.
Zudem überprüfen die Behörden, ob Unternehmen ihren Sozialversicherungspflichten nachkommen und ob Mitarbeiter unrechtmäßig Sozialleistungen beziehen. Die FKS führt regelmäßig solche Kontrollen in risikobehafteten Branchen durch – sowohl durch Stichproben als auch durch umfassende Betriebsprüfungen auf Basis von Risikoanalysen.
Der Zoll spielt eine zentrale Rolle beim Schutz der Sozialsysteme und der öffentlichen Einnahmen. Durch die Durchsetzung fairer Arbeitsbedingungen und wettbewerbsneutraler Rahmenbedingungen will die Behörde Ausbeutung verhindern und sicherstellen, dass sich Unternehmen an die Gesetze halten.
Die Aktion ist Teil der laufenden Bemühungen, Schwarzarbeit in Hochrisikobranchen zu bekämpfen. Die ersten Erkenntnisse der Kontrollen werden in den kommenden Tagen bekannt gegeben. Die Razzia unterstreicht das Engagement der Regierung für faire Löhne und legale Beschäftigungspraktiken.






