Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach: Beirat plant modernes Stadtquartier für die Zukunft
Rainer SchäferZanders-Gelände in Bergisch Gladbach: Beirat plant modernes Stadtquartier für die Zukunft
Der neu gegründete Beirat für die Entwicklung des Zanders-Geländes traf sich am 17. und 18. November zu seiner ersten Sitzung in Bergisch Gladbach. Die von der Architektin und Stadtplanerin Barbara Brakenhoff geleitete Gruppe kam zusammen, um die Zukunft des ehemaligen Zanders-Industrieareals zu gestalten. Fachleute aus verschiedenen Bereichen diskutierten Pläne zur Umwandlung des Gebiets in ein modernes Stadtquartier.
Die zweitägige Sitzung begann mit einer Bestandsaufnahme des aktuellen Zustands des Geländes. Die Mitglieder legten zudem Entwicklungsziele für die nächsten drei Jahre fest. Im Mittelpunkt der Gespräche standen langfristige Ziele für die Neugestaltung des Areals.
Am zweiten Tag widmete sich der Beirat technischen Fragen. Themen waren unter anderem der Erhalt des kulturellen Erbes der Fläche, die Einbindung der Öffentlichkeit sowie die Ausarbeitung von Marketingstrategien. An der Sitzung nahmen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Stadtplanung, Architektur, Verwaltung und Wirtschaft teil.
Vorsitzende Barbara Brakenhoff bezeichnete die Sitzung als konstruktiv. Sie betonte das Engagement des Gremiums, einen zukunftsweisenden urbanen Raum zu schaffen. Auch Oliver Brügge von der Zanders Entwicklungsgesellschaft (ZEG) äußerte sich optimistisch über die ersten Fortschritte des Beirats und dessen potenzielle Wirkung.
Dem Beratergremium gehören unter anderem Bart Brands, Prof. Ragnhild Klußmann, Thomas Lennertz und Prof. Christa Reicher an. Vertreten waren zudem Mitglieder des ZEG-Aufsichtsrats sowie der REGIONALE 2025-Agentur. Ab 2026 wird der Beirat zweimal jährlich tagen, um sich den anstehenden Herausforderungen und Chancen zu widmen.
Stand März 2026 wurden keine konkreten Projekte oder Beschlüsse aus der ersten Sitzung veröffentlicht. Die nächsten Schritte des Beirats umfassen weitere Beratungen zur Umgestaltung des Geländes. In künftigen Sitzungen werden weiterhin zentrale Aspekte des Entwicklungsprozesses behandelt.






