Wie Kriegszeiten bis heute in Essen nachwirken – eine öffentliche Diskussion
Rainer SchäferWie Kriegszeiten bis heute in Essen nachwirken – eine öffentliche Diskussion
Öffentliche Diskussion in Essen: Wie Kriegszeiten bis heute nachwirken
Im November findet in Essen eine kostenlose öffentliche Diskussion über die langfristigen Folgen von Kriegserfahrungen statt. Veranstaltet vom Amt für Gleichstellung der Stadt, dem Ruhr Museum und der Agentur mitMach, lädt die Veranstaltung dazu ein, darüber nachzudenken, wie die Kämpfe vergangener Generationen das Leben heute noch prägen.
Der Abend beginnt am Donnerstag, dem 13. November, um 19:00 Uhr im Kohlenwaschbunker auf dem zum UNESCO-Welterbe gehörenden Zeche Zollverein-Gelände. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung oder Tickets sind nicht erforderlich.
Die Moderatorin Büşra Meryem Göçmen wird das Gespräch einfühlsam und offen leiten. Zwei Gäste des Amts für Gleichstellung, Barbara Wolf und Dietmar Fleischer, bereichern die Diskussion mit ihren eigenen Familienerzählungen. Ihre Schilderungen sollen zeigen, wie Erinnerungen an den Krieg auch in der heutigen Gesellschaft noch relevant sind.
Die Veranstaltung regt dazu an, persönliche Erfahrungen zu teilen, um das kollektive Gedächtnis zu bewahren. Die Organisatoren hoffen, dass der Austausch das Verständnis fördert und historische Lehren lebendig hält.
Die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Museum und Agentur verbindet Geschichte mit gesellschaftlichem Dialog. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden mit einem vertieften Bewusstsein dafür nach Hause gehen, wie die Vergangenheit die Gegenwart prägt. Der Abend verspricht einen bedachten Austausch an einem historisch bedeutenden Ort.






