Wesel bekräftigt langfristige Unterstützung für ukrainische Partnerstadt Saporischschja
Susanne BachmannWesel bekräftigt langfristige Unterstützung für ukrainische Partnerstadt Saporischschja
Die deutsche Stadt Wesel hat ihre Unterstützung für die Ukraine und insbesondere für ihre Partnerstadt Saporischschja erneut bekräftigt. Bürgermeister Rainer Benien betonte, dass die Hilfe so lange fortgesetzt werde, wie sie benötigt werde, und äußerte zugleich die Hoffnung auf eine friedliche Lösung des Konflikts.
Erst kürzlich hatte Saporischschjas Bürgermeister Serhij Riesik Wesel für die anhaltende Unterstützung gedankt und die engen Verbindungen zwischen den beiden Städten hervorgehoben. Wesel und Saporischschja pflegen seit Jahren eine enge Partnerschaft. Benien bezeichnete die Beziehung als besonders innig und unterstrich, dass Riesik in Wesel stets willkommen sei. Ein konkretes Zeichen der Solidarität war die jüngste Lieferung eines Radladers nach Saporischschja, die mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) erfolgte. Die Maschine wurde über ein GIZ-Programm finanziert, das ukrainische Kommunen fördert.
Wesel steht mit seinem Engagement nicht allein da. Seit Februar 2022 haben mindestens fünf deutsche Städte und Gemeinden ihren ukrainischen Partnerstädten materielle oder finanzielle Hilfe zukommen lassen. So unterstützt Bedburg seit November 2022 Mykolajiw, Trier half seit Mai 2024 Isjum, Karlsruhe steht seit 2022 Winnyzja zur Seite, Aachen unterstützt seit Oktober 2022 Tschernihiw, und Kassel plant, Schytomyr (Zytomyr) zu fördern.
Die Übergabe des Radladers ist ein weiterer Schritt in Wesels praktischer Unterstützung für Saporischschja. Die Äußerungen von Bürgermeister Benien bestätigen, dass die Stadt weiterhin fest an der Seite ihrer ukrainischen Partnerin steht. Der Fokus liegt derzeit darauf, konkrete Hilfe zu leisten – bei aller Hoffnung auf eine Zukunft im Frieden.






