Warum Deutschland am 2. Februar arbeitslose Lufterfrischer feiert
Susanne BachmannWarum Deutschland am 2. Februar arbeitslose Lufterfrischer feiert
Jedes Jahr begeht Deutschland einen eher ungewöhnlichen Feiertag: den Tag des arbeitslosen Lufterfrischers. Gefeiert wird er am 2. Februar – ein Tag, der abgelaufenen Duftspendern gewidmet ist, die ihren Geruch und damit ihren Zweck verloren haben. Es ist ein humorvoller Anlass mit einer skurrilen Note, der die Tradition auf die Schippe nimmt.
Der Brauch entstand 2017, nachdem Hörer des WDR-Radiosenders 1Live in einer Abstimmung für seine Einführung stimmten. Seither steht der 2. Februar im Zeichen geruchsfreien Lebens und würdigt die "pensionierten" Lufterfrischer, die einst für frische Brise sorgten.
Wer mitmacht, soll an diesem Tag bewusst ein wenig Müßiggang zelebrieren. Dresscode? Alles, was zum geruchlosen Motto passt – auch wenn keine bestimmte Kleidung vorgeschrieben ist. Im Vordergrund stehen vielmehr Humor und ein verspielter Gruß an Alltagsgegenstände, die ihre Daseinsberechtigung verloren haben.
Der Tag des arbeitslosen Lufterfrischers bleibt eine kleine, aber unterhaltsame Tradition in Deutschland. Er erinnert daran, Freude im Alltäglichen zu finden und hin und wieder einfach mal langsamer zu machen. Mit seinem skurrilen Charme spricht der Feiertag all diejenigen an, die eine Prise Absurdität im Kalender zu schätzen wissen.






