18 April 2026, 00:39

Warum Deutschland am 14. Dezember den magischen Schneekugel-Tag feiert

Ein festlich beleuchtetes Gebäude in Berlin, Deutschland, umgeben von Bäumen und Laternenmasten, mit Texttafeln in der Nähe und einem sichtbaren Himmel im Hintergrund.

Warum Deutschland am 14. Dezember den magischen Schneekugel-Tag feiert

Deutschland feiert jedes Jahr am 14. Dezember den Schneekugel-Tag. Das Datum wurde wegen seiner festlichen Nähe zu Weihnachten gewählt. Sven Giese initiierte die Feierlichkeiten im Jahr 2020, um diese beliebten Deko-Objekte zu würdigen.

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Schneekugeln sind versiegelte Glaskugeln, gefüllt mit Wasser und winzigen weißen Partikeln. Wird die Kugel geschüttelt, wirbeln die Teilchen um eine Miniatur-Szene im Inneren. Meist enthalten sie normales Wasser, doch destilliertes oder deionisiertes Wasser verlängert ihre Haltbarkeit.

Das Wasser selbst ist zwar ungiftig, aber nicht zum Trinken gedacht. Um fallenden Schnee nachzuahmen, wird oft Glycerin hinzugefügt, das den Glitzer langsamer sinken lässt. Die genauen Ursprünge der Schneekugeln sind unklar, doch eine frühe Variante stammt aus dem Jahr 1572 von Leonhard Thurneysser.

Erwin Perzy ließ die moderne Schneekugel später, gegen Ende des 19. Jahrhunderts, patentieren. Seitdem sind sie ein beliebtes saisonales Andenken – besonders zur Winterzeit.

Der Schneekugel-Tag lädt dazu ein, diese dekorativen Stücke zu schätzen. Die Tradition, nun im vierten Jahr, fällt in die Weihnachtszeit. Sammler und Fans teilen an diesem Tag oft ihre Lieblingsdesigns.

Quelle