19 April 2026, 16:32

Warum der 8. November den unsichtbaren Heldinnen des Alltags gehört

Menschen in orangen Uniformen sammeln Müll von einer Straße mit Flaschen und Schutt, mit Bäumen, Pfählen und Fahrzeugen im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel.

Warum der 8. November den unsichtbaren Heldinnen des Alltags gehört

Jährlich am 8. November würdigt der Internationale Tag der Putzfrau die harte Arbeit von Reinigungskräften weltweit. Die Feier wurde 2004 von der deutschen Autorin Gesine Schulz ins Leben gerufen, um auf die oft übersehenen Leistungen von Reinigungskräften aufmerksam zu machen – darunter auch jene, die im informellen Sektor tätig sind.

Das Datum fällt bewusst auf den Geburtstag von Karo Rutkowsky, einer fiktiven Putzfrau aus Schulz' Kriminalromanen. Schulz, von Beruf Bibliothekarin, schuf den Aktionstag, um die Arbeitsbedingungen von Reinigungskräften in Deutschland und international in den Fokus zu rücken.

Allein in Deutschland arbeiten rund 600.000 Menschen in Vollzeit als Reinigungskräfte, weitere 100.000 sind in Teilzeit oder freiberuflich tätig. Der Tag – auch bekannt als Welt-Putzfrauentag oder Tag der Wertschätzung für Reinigungskräfte – regt Unternehmen dazu an, Dankbarkeit zu zeigen, etwa durch die Überreichung einer weißen Rose.

Trotz wachsender Bekanntheit erlitt der Aktionstag 2011 einen Rückschlag, als der entsprechende Wikipedia-Eintrag gelöscht wurde. Suchanfragen nach "Tag der Putzfrau" leiten seitdem auf Schulz' eigene Seite weiter. Unbeirrt wirbt sie weiterhin über ihre Website und ihren Blog für die Initiative.

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Der Tag bleibt eine kleine, aber bedeutsame Geste der Anerkennung für Reinigungskräfte. Indem sie den 8. November begehen, wollen Unterstützer sicherstellen, dass deren Einsatz die Wertschätzung erhält, die er verdient. Viele Unternehmen beteiligen sich noch immer, indem sie ihren Mitarbeitenden mit Blumen oder anderen Aufmerksamkeit schenken.

Quelle