27 April 2026, 08:32

Volksbund pflegt Kriegsgräber und prägt junge Menschen durch Bildung

Plakat mit drei Personen, zwei halten Gegenstände, mit Text "Wir sind bereit, was ist mit dir? Trete dem Schulprogramm bei."

Volksbund pflegt Kriegsgräber und prägt junge Menschen durch Bildung

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge setzt wichtige Arbeit fort

Die Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge führt ihre unverzichtbare Arbeit fort, indem sie die Gräber gefallener Soldaten im Ausland pflegt. Finanziert wird die Organisation größtenteils durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Zudem bindet sie junge Menschen durch Bildungsprogramme ein – ein Engagement, das besonders im Kreis Herford in Ostwestfalen auf starke Unterstützung stößt.

Seit Jahrzehnten dokumentiert, erhält und betreut der Volksbund die letzten Ruhestätten deutscher Kriegstoter im Ausland. Gleichzeitig dient er als Anlaufstelle für Angehörige, öffentliche Einrichtungen und private Initiativen, die sich mit Kriegsgräbern befassen. Ein zentraler Bestandteil der Arbeit ist die Jugendarbeit: Durch Begegnungen an Gedenkstätten fördert der Volksbund das Verständnis für Geschichte und Frieden.

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Schulen im Kreis Herford unterstützen die Mission des Volksbundes bereits seit Langem. Die Schülerinnen und Schüler zählen zu den engagiertesten Spendensammlern in Ostwestfalen und organisieren Jahr für Jahr Kollekten. Der lokale Koordinator Krutemeyer betont, wie solche Aktionen junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung stärken. Indem sie auf Fremde zugehen und sich mit schwierigen Themen auseinandersetzen, gewinnen sie Selbstvertrauen und Einfühlungsvermögen.

Mit rund 80 Prozent seiner Mittel aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden ist der Volksbund auf die Großzügigkeit der Öffentlichkeit angewiesen. Dieses Finanzierungsmodell sichert nicht nur die Unabhängigkeit der Organisation, sondern verankert sie fest in der Zivilgesellschaft. Die kontinuierliche Unterstützung durch Herfords Schulen hält die Tradition lebendig und unterstreicht die Bedeutung des Volksbundes für die heutige Gesellschaft.

Die Bildungsprogramme und die Pflege der Gräber sind in hohem Maße auf öffentliche Zuwendungen angewiesen. Die Schulen im Kreis Herford bleiben dabei ein zentraler Erfolgsfaktor für die Spendenaktionen – und tragen so maßgeblich dazu bei, dass die Ruhestätten der Kriegstoten bewahrt werden. Darüber hinaus bieten die Initiativen den jungen Teilnehmenden prägende Erfahrungen, die weit über die finanzielle Unterstützung hinausgehen.

Quelle