Ukrainische Weine auf der Rheingauer Weinwoche 2025: Genuss mit Solidarität
Rainer SchäferUkrainische Weine auf der Rheingauer Weinwoche 2025: Genuss mit Solidarität
Die Rheingauer Weinwoche 2025 bringt ukrainischen Geschmack nach Wiesbaden
Ein besonderer Partnerstand, der gemeinsam mit Kamjanez-Podilsky betrieben wird, präsentierte auf der Weinwoche 12 seltene ukrainische Weine. Jedes verkaufte Glas unterstützt Hilfsprojekte in der vom Krieg gezeichneten Stadt – ein Genuss mit solidarischem Ansatz.
Die offizielle Partnerschaft zwischen Wiesbaden und der ukrainischen Stadt Kamjanez-Podilsky begann vor zwei Jahren als Zeichen der Unterstützung nach dem russischen Angriff. Seither arbeiten die beiden Städte in kulturellen und humanitären Projekten zusammen. Das diesjährige Weinfest markiert einen weiteren Schritt in ihrer Kooperation.
Am Partnerstand konnten Besucher Weine aus sechs ukrainischen Regionen probieren, darunter Uschhorod, Mukatschewo und die Krim. Die Auswahl umfasste zwei Sekte, zwei Weißweine, einen Rosé und einen kräftigen Rotwein der Sorte Petit Boucher. Viele dieser Weine sind in Deutschland nur selten erhältlich und bieten einen einzigartigen Einblick in die vielfältigen Weinbaugebiete der Ukraine.
Sämtliche Einnahmen des Standes fließen in den Wiesbaden-Kamjanez-Podilsky-Partnerschaftsverein. Die Gelder werden für den Wiederaufbau von Schulen, Kindergärten und Gemeinschaftsräumen verwendet, die im Krieg zerstört wurden. Zudem fördern sie kulturelle und sportliche Austauschprogramme zwischen den beiden Städten.
Im nächsten Jahr übernimmt die französische Partnerstadt Fondettes den Partnerschafts-Weinstand. Bis dahin finden Interessierte alle Informationen zur Veranstaltung 2025 – darunter Winzer, Tickets und das Programm – auf der offiziellen Website www.wiesbaden.de.
Der Weinstand der Rheingauer Weinwoche hat nicht nur Spenden, sondern auch Aufmerksamkeit für Kamjanez-Podilsky gesammelt. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende betonte die doppelte Wirkung jedes verkauften Glases: Genuss für die Festbesucher und Hoffnung für die Ukraine. Die Initiative festigt die Verbindungen zwischen den Städten und unterstützt gleichzeitig die Wiederaufbauarbeiten vor Ort.






