Seniorin aus Meinerzhagen verliert Ersparnisse durch perfiden Computerbetrug
Susanne BachmannSeniorin aus Meinerzhagen verliert Ersparnisse durch perfiden Computerbetrug
Eine 76-jährige Frau aus Meinerzhagen wurde von Betrügern um ihr Geld gebracht, nachdem diese sie dazu überredet hatten, ihnen Fernzugriff auf ihren Computer zu gewähren. Die Kriminellen gaben sich als Bankmitarbeiter aus und überzeugten sie während eines über zwei Stunden dauernden Telefonats, sensible Daten preiszugeben.
Der Vorfall begann mit einem unerwarteten Anruf. Die Betrüger, die vorgaben, Angestellte der Bank zu sein, wiesen die Frau an, den Fernzugriff auf ihr Gerät zuzulassen. Im Laufe des langen Gesprächs gab sie schließlich persönliche Finanzinformationen bekannt.
Am nächsten Morgen stellte sie mehrere hohe, nicht autorisierte Abbuchungen von ihren Konten fest. Sie erstattete umgehend Anzeige bei der Polizei, die half, ihre Konten zu sperren, um weitere Verluste zu verhindern. In einem weiteren Fall wurde auch ein ortsansässiges Unternehmen in Meinerzhagen Opfer eines Betrugs, nachdem Kriminelle die E-Mail-Adresse eines Geschäftspartners manipuliert hatten, um Zahlungen umzuleiten. Die Täuschung flog erst bei einem direkten Gespräch zwischen den Geschäftsführern beider Firmen auf.
Die Polizei rät Unternehmen, unerwartete Änderungen von Bankverbindungen vor der Zahlungsabwicklung stets zu überprüfen. Zudem warnt sie die Bevölkerung davor, PINs, TAN-Codes preiszugeben oder bei unerbetenen Anrufen Fernzugriff zu gewähren. Die Behörden betonen, dass echte Bankmitarbeiter solche Daten niemals telefonisch abfragen würden.
