Samsung kauft FläktGroup für 1,5 Milliarden Euro und stärkt Rechenzentrums-Geschäft
Katarzyna WirthSamsung kauft FläktGroup für 1,5 Milliarden Euro und stärkt Rechenzentrums-Geschäft
Samsung Electronics übernimmt FläktGroup für 1,5 Milliarden Euro
Samsung Electronics hat sich darauf verständigt, den Lüftungs- und Klimatechnikspezialisten FläktGroup für 1,5 Milliarden Euro zu übernehmen. Mit dem Deal will der Konzern seine Position auf dem wachsenden Markt für Rechenzentren stärken. Der aktuelle Eigentümer Triton wird das Unternehmen verkaufen.
FläktGroup liefert Lüftungs-, Heiz- und Klimatechniklösungen für Rechenzentren sowie andere Branchen. Das Unternehmen beschäftigt 3.500 Mitarbeiter in 65 Ländern. Bei der Transaktion wird Samsung von der Kanzlei White & Case beraten.
Der Abschluss des Geschäfts ist noch in diesem Jahr geplant, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen. Samsung erhofft sich von der Übernahme, die steigende globale Nachfrage nach Rechenzentrumsinfrastruktur besser bedienen zu können.
Commerz Real steigt bei Amprion ein – Hogan Lovells und Clifford Chance begleiten weitere Deals
In einem separaten Geschäft beriet die Kanzlei Hogan Lovells die Commerz Real AG beim Erwerb einer Beteiligung an Amprion. Commerz Real erwarb rund 6 Prozent der Holdinggesellschaft M31, was einem indirekten Anteil von 4,5 Prozent am deutschen Übertragungsnetzbetreiber entspricht.
Zudem begleitete Clifford Chance eine revolvierende Kreditfazilität in Höhe von 100 Millionen Euro für die Gubor Schokoladen GmbH. Die NordLB stellte die Finanzierung bereit, um die Fusion von Gubor mit der Colian Holding SA zu unterstützen. Das zusammengeschlossene Unternehmen wird künftig 12 Produktionsstandorte in drei Ländern betreiben, 4.200 Mitarbeiter beschäftigen und jährlich 85.000 Tonnen Süßwaren sowie 140 Millionen Liter Getränke herstellen.
Strategische Expansion in Schlüsselbranchen
Durch die Übernahme von FläktGroup baut Samsung seine Kompetenzen im Bereich Klimatechnik für Rechenzentren aus. Commerz Real sichert sich eine Minderheitsbeteiligung an einem führenden Netzbetreiber. Gubor und Colian hingegen bilden künftig eine größere Süßwaren- und Getränkegruppe mit beträchtlicher Produktionskapazität.
