31 March 2026, 00:33

RWTH Aachen revolutioniert Batterietechnik für Elektroautos mit KI und neuen Prototypen

Liniengraph, der den Anstieg der Verkaufszahlen von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen in Australien zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

RWTH Aachen revolutioniert Batterietechnik für Elektroautos mit KI und neuen Prototypen

Großes Forschungsprojekt der RWTH Aachen liefert Durchbrüche in der Batterietechnik für Elektrofahrzeuge

Ein bedeutendes Forschungsvorhaben der RWTH Aachen hat neue Fortschritte in der Batterietechnologie für Elektroautos erzielt. Die Initiative "PEAk-Bat", gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, konzentrierte sich auf die Senkung der Produktionskosten und die Steigerung der Energieeffizienz. Die Ergebnisse versprechen eine schnellere Markteinführung struktureller Batteriesysteme in Fahrzeugen.

Der Lehrstuhl für Produktionsengineering von E-Mobilitätskomponenten (PEM) leitete das dreijährige Projekt. Ziel war es, die Batterieherstellung zu optimieren und gleichzeitig die Leistung zu steigern. Zu den zentralen Erfolgen zählen eine 15-prozentige Erhöhung der gravimetrischen Energiedichte sowie eine zehnprozentige Steigerung der volumetrischen Dichte – ermöglicht durch einen "Module-to-Chassis"-Ansatz.

Zehn Prototypen von Fahrzeugkarosserien mit integrierten Strukturakkus wurden gebaut und umfangreichen Tests unterzogen, um Sicherheit und Effizienz zu überprüfen. Zudem entwickelte das Team eine Methodik zur Bewertung von Änderungen an Batteriesystemen und den damit verbundenen Prüfanforderungen.

Künstliche Intelligenz beschleunigt die Entwicklung Ein entscheidender Faktor für den frühen Validierungsprozess war der Einsatz von KI: Durch die frühzeitige Erkennung kritischer Fehler trugen Algorithmen dazu bei, die Prototypenkosten zu senken und die Entwicklungszeiten zu verkürzen. Das Projekt lieferte zudem klare Richtlinien zur Batteriesicherheit und praktische Lösungsansätze für Hersteller.

Industriepartnerschaften sichern Praxisbezug Die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft stand im Mittelpunkt der Arbeit. Neben Ford und Trumpf brachten fünf weitere große Partner – BASF, BMW, Continental und Siemens – ihr Fachwissen ein. Ihre Mitwirkung stellte sicher, dass die Forschungsergebnisse den Anforderungen der realen Produktion entsprechen.

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Neue Maßstäbe für die Batterietechnologie Das "PEAk-Bat"-Projekt setzt mit seinen Innovationen in Energiedichte, Kostensenkung und Sicherheitsstandards neue Benchmarks. Die entwickelten Leitlinien und Prüfmethoden werden Herstellern nun dabei helfen, fortschrittliche Batteriesysteme effizienter auf den Markt zu bringen – ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Elektromobilität.

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