Routinekontrolle am Bonner Hauptbahnhof bringt mutmaßlichen Räuber hinter Gitter
Rainer SchäferRoutinekontrolle am Bonner Hauptbahnhof bringt mutmaßlichen Räuber hinter Gitter
Routine-Kontrolle am Bonner Hauptbahnhof führt zur Festnahme eines 20-Jährigen
Bei einer standardmäßigen Überprüfung am Bonner Hauptbahnhof wurde am 18. März ein 20-jähriger Mann festgenommen. Bundespolizisten hielten ihn im Rahmen einer Routinekontrolle an – doch es ging um mehr als ein fehlendes Bahnticket.
Der Vorfall begann, als der Mann in Koblenz Hauptbahnhof ohne gültigen Fahrausweis in einen Intercity-Express stieg. Nach seiner Ankunft in Bonn führten Bundespolizisten eine reguläre Kontrolle durch und befragten ihn. Zunächst gab er an, keinen Ausweis bei sich zu tragen.
Er wurde zur Wache gebracht, wo er schließlich einen Personalausweis vorlegte. Eine anschließende Überprüfung ergab, dass er von der Kriminalinspektion Koblenz zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Behörden verdächtigten ihn der Beteiligung an einem schweren Raubüberfall.
Der Mann wurde vorläufig festgenommen und den zuständigen Stellen übergeben. Nun muss er sich wegen des mutmaßlichen Raubdelikts sowie einer separaten Anzeige wegen Schwarzfahrens verantworten.
Die Festnahme erfolgte im Zuge einer üblichen Ticketkontrolle, bei der ein bestehender Haftbefehl aufgedeckt wurde. Der Beschuldigte bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Weitere Details zum Raubfall wurden von der Polizei nicht bekannt gegeben.






