Ratsfrauen im Kreis Unna fordern besseren Schutz für Frauen vor Gewalt und Obdachlosigkeit
Rainer SchäferRatsfrauen im Kreis Unna fordern besseren Schutz für Frauen vor Gewalt und Obdachlosigkeit
Zehn Kommunalpolitikerinnen trafen sich zum Netzwerktreffen der Ratsfrauen im Kreis Unna. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen drängende Themen wie der Schutz von Frauen vor Gewalt und die Unterstützung gefährdeter Gruppen.
Das Treffen förderte den parteiübergreifenden Austausch über Kommunalpolitik. Die Teilnehmerinnen diskutierten die Umsetzung der Istanbul-Konvention und Wege, um Frauen besser vor Misshandlung zu schützen.
Ein zentraler Vorschlag war die Einrichtung einer kreisweiten Koordinierungsstelle, die Hilfsangebote für Betroffene bündeln und effizienter gestalten soll. Besonders thematisiert wurden die prekären Lebensumstände obdachloser Frauen – hier forderten die Politikerinnen gezielte Unterstützungsprogramme.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der anonymen Beweissicherung für Überlebende sexualisierter Gewalt. Die Teilnehmerinnen betonten, wie wichtig niedrigschwellige und leicht zugängliche Angebote sind, um Betroffenen den Schritt nach vorn zu erleichtern.
Das Netzwerktreffen machte deutlich, dass bessere Vernetzung und maßgeschneiderte Hilfen nötig sind. Eine neue Koordinierungsstelle könnte die Reaktion auf Gewalt und Obdachlosigkeit verbessern. Die Diskussionen sollen die künftige Politik im Kreis Unna prägen.
