20 March 2026, 18:31

Quirlsberg: 250.000 Euro für dringende Sanierung des maroden Jugendzentrums Q1

Ein belebter Plaza Mayor mit Menschen auf Stühlen sitzend und stehend, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Schildern an Pfosten, Fahnen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Quirlsberg: 250.000 Euro für dringende Sanierung des maroden Jugendzentrums Q1

Dringende Sanierungen im Jugendzentrum Q1 auf dem Quirlsberg genehmigt

Nach Warnungen vor maroden Elektroanlagen im Jugendzentrum Q1 auf dem Quirlsberg wurden nun dringende Reparaturarbeiten bewilligt. Der Jugendwohlfahrts- und der Haushaltsausschuss unterstützten einen Plan über 250.000 Euro für unverzichtbare Modernisierungen, während langfristige Lösungen noch beraten werden. Parallel dazu standen auch die Debatten um das Bürgerhaus Bergischer Löwe und ein neues Jugendzentrum in der Oberen Hauptstraße im Fokus.

Alexandra Meuthen, Leiterin des städtischen Liegenschaftsamts, wies auf den kritischen Zustand der Elektroinstallationen im Q1 hin. Das System sei nicht nur gefährlich veraltet, sondern liege zudem in einem hochwassergefährdeten Bereich. Eine breite Mehrheit der Ausschussmitglieder stimmte für die Sofortmaßnahmen, um den Betrieb der Einrichtung aufrechtzuerhalten.

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Der Haushaltsausschuss verschob die endgültigen Beschlüsse zu diesem Jahrsbudget und Personalplanung auf die nächste Sitzung des Stadtrats am kommenden Dienstag. Stattdessen schlugen Vertreter von CDU, Grünen und SPD vor, auf eine formelle Abstimmung zu verzichten – ein Zeichen für laufende Kompromissgespräche.

Ebenfalls diskutiert wurden Pläne für ein neues, 250 Quadratmeter großes Jugendzentrum in der Oberen Hauptstraße. Der Raum soll von Pfadfindergruppen und dem Kita-Museum gemeinsam genutzt werden, wobei die konkrete Ausgestaltung mit den künftigen Nutzern erarbeitet wird. SPD-Mitglied Klaus Waldschmidt äußerte unterdessen Bedenken gegen eine Verlegung des Q1 in die Alte Zentralwerkstatt und verwies darauf, dass das Zanders-Gelände weiterhin als offizieller Standort vorgesehen sei.

Zum Streitpunkt wurde auch das unter Denkmalschutz stehende Bürgerhaus Bergischer Löwe, das aus Bergischem Grauwacke-Stein erbaut ist. SPD-Fraktionschef Waldschmidt hinterfragte die Notwendigkeit teurer Teilmodernisierungen und plädierte dafür, auf eine umfassende Sanierungsstrategie zu warten. Die Verwaltung hatte 2,5 Millionen Euro für die Verlegung und Erneuerung der Elektroanlagen beantragt – als notwendigen Schritt für eine spätere Komplettsanierung.

Die bewilligten 250.000 Euro sollen nun die dringendsten Sicherheitsmängel im Q1 beheben. Weitere Beratungen zum Bergischen Löwen und zum neuen Jugendzentrum werden im Rahmen der Haushaltsverhandlungen fortgesetzt. Der Stadtrat wird die Vorlagen in seiner Sitzung nächste Woche abschließend prüfen.

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