Polizei Recklinghausen kontrolliert rücksichtslose Autofahrer vor Schulen und Kitas
Katarzyna WirthPolizei Recklinghausen kontrolliert rücksichtslose Autofahrer vor Schulen und Kitas
Die Polizei in Recklinghausen führte am Dienstag, dem 3. Juni, umfangreiche Verkehrskontrollen in der Nähe von Schulen und Kindertagesstätten durch. Die Aktion war Teil der länderübergreifenden Kampagne „Sicher.Mobil.Leben“, die in diesem Jahr besonders die Sicherheit von Kindern auf dem Weg zu Bildungseinrichtungen in den Fokus rückt.
Bei den Kontrollen registrierten die Beamten über 300 Geschwindigkeitsverstöße. Ein Autofahrer wurde mit 68 km/h in einer 30er-Zone erwischt, ein Schulbus mit 48 km/h in derselben Tempo-begrenzten Zone angehalten. Zudem stellten die Beamten bei vielen Fahrzeugen fehlende oder falsch montierte Kindersitze fest.
Im Rahmen der Kampagne sprachen die Polizisten mit Verkehrsteilnehmern über Sicherheitsfragen. Zudem arbeiteten sie mit Viertklässlern zusammen, begleiteten sie durch besonders gefährdete Bereiche und übten mit ihnen sicheres Verhalten. Kinderfahrräder wurden überprüft – wer die Sicherheitsstandards erfüllte, erhielt eine Plakette des Deutschen Verkehrsicherheitsrats.
Ziel der Verkehrskontrollen war es, das Bewusstsein für Gefahren zu schärfen und Unfälle mit Kindern zu verringern. Durch die Kombination von Aufklärung und Überwachung soll die Kampagne Schulwege für junge Verkehrsteilnehmer sicherer machen.
