17 June 2026, 18:55

Ohligs City Ring: Weniger Parkplätze, mehr Verkehrssicherheit und barrierefreie Mobilität

Ohligser Cityring: Stadt plant große Überarbeitung - 35 Parkplätze möglicherweise weg

Ohligs City Ring: Weniger Parkplätze, mehr Verkehrssicherheit und barrierefreie Mobilität

Der Ohligs City Ring soll den lokalen Verkehr neu gestalten

Das Projekt Ohligs City Ring wird den Nahverkehr in der Region grundlegend verändern. Ziel ist es, umweltfreundliche Mobilität zu fördern, die Anbindung an die Innenstadt zu verbessern und die Verbindungen zu Bahnhöfen zu optimieren. Zudem sollen der Verkehrsfluss effizienter gestaltet und die barrierefreie Infrastruktur für Anwohner und Besucher ausgebaut werden.

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Im Rahmen des Vorhabens entfallen insgesamt 35 Parkplätze – der Großteil davon auf der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße, wo 28 Stellplätze wegfallen. Auf dem Rennpatt verschwinden zunächst acht Parkplätze, doch die Stadt plant als Ausgleich, eine ehemalige Schulbus-Haltestelle in acht neue Parkflächen umzuwandeln. Damit bleibt die Gesamtzahl unverändert.

Hinter der Reduzierung der Parkplätze stehen vor allem Sicherheitsbedenken: Enge Fahrspuren, schlechte Sichtverhältnisse und beengte Platzverhältnisse für Busse bergen derzeit erhebliche Risiken. Um diese zu entschärfen, sollen barrierefreie Bushaltestellen eingerichtet werden, die den ÖPNV attraktiver machen und die Erreichbarkeit des Stadtteilzentrums verbessern. Ein vorgeschlagenes Einbahnstraßensystem auf dem Rennpatt könnte den Verkehr zusätzlich entlasten, den Busbetrieb erleichtern und die Gehwege freihalten. Zudem würde es die Zufahrt für Busse und große Fahrzeuge in die Bahnstraße vereinfachen.

Trotz dieser Pläne hat die Stadt bisher weder eine vollständige Übersicht über die bestehenden öffentlichen Parkmöglichkeiten vorgelegt noch analysiert, wie sich der Wegfall von 35 Parkplätzen auf das Gesamtangebot auswirkt.

Die Diskussion dreht sich nun darum, ob die Vorteile des Projekts den Verlust an Parkflächen aufwiegen. Gleichzeitig müssen die Verantwortlichen nach Alternativen für betroffene Anwohner, Kunden und Besucher suchen. Die endgültigen Entscheidungen der Stadt werden zeigen, wie sich die geplanten Verbesserungen mit der verringerten Parkplatzkapazität in Einklang bringen lassen.

Quelle