Obscene-Messe in Karlsruhe zieht BDSM-Fans und Prominente an
Die Obscene Erotikmesse in Karlsruhe begrüßte kürzlich Fachleute und Enthusiasten aus der BDSM-Szene
Zu den Besuchern zählten Christian Karsch und Nina Workhard, eine bekannte Dominatrix und Podcast-Moderatorin. Die Messe, die jährlich Tausende anzieht, präsentierte ein vielfältiges Programm mit Aktivitäten und Diskussionen rund um alternative Lebensentwürfe.
Nina Workhard, Co-Moderatorin des Podcasts "Der Gangster, die Junkie und die Geliebte", erkundete das Angebot der Messe mit großem Interesse. An einem Stand wählte sie eine Peitsche aus und bemerkte lachend: "Ich mag es, wenn sie richtig knallt." Ihre Anwesenheit unterstrich die Anziehungskraft der Veranstaltung – sowohl für Praktizierende als auch für neugierige Besucher.
Karsch, von einem Mitarbeiter scherzhaft als "der Dom" bezeichnet, konterte mit trockenem Humor: "Wenn es hier überhaupt etwas zu dominieren gäbe …" Das Duo nahm zudem an Vorführungen teil, darunter Wax Play, eine gängige Praxis im BDSM-Bereich.
Die Obscene verzeichnet seit drei Jahren stabile Besucherzahlen: 2023 und 2025 kamen jeweils rund 24.500 Menschen, 2024 waren es mit 26.000 leicht mehr. Die Messe bleibt ein zentraler Treffpunkt für alle, die sich für BDSM interessieren – ein Oberbegriff für Bondage, Dominanz, Submission und verwandte Praktiken.
Workhards professioneller Hintergrund und ihre öffentliche Präsenz bereicherten die diesjährige Ausgabe. Ihr Podcast, der sich mit unkonventionellen Beziehungen beschäftigt, passt thematisch perfekt zum Konzept der Obscene.
Einmal mehr vereinte die Messe ein buntes Publikum und festigte ihre Rolle in der BDSM-Community. Mit konstanten Besucherzahlen und prominenten Gästen wie Workhard und Karsch bleibt die Obscene eine wichtige Plattform für Austausch und Weiterbildung in alternativen Lebensstilen. Die nächste Auflage wird voraussichtlich erneut sowohl Neulinge als auch erfahrene Szene-Mitglieder anziehen.






