20 June 2026, 12:23

NRWs Bildungsministerin Feller fordert differenzierte Handyregeln für Schulen

NRW Bildungsminister: Handys in der Schule teilweise erlaubt

NRWs Bildungsministerin Feller fordert differenzierte Handyregeln für Schulen

NRWs Bildungsministerin Dorothee Feller hat ihre Position zum Umgang mit Handys in Schulen dargelegt. Sie sieht das Problem nicht auf den Schulalltag beschränkt, sondern als gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Dabei unterscheidet sie klar zwischen Grund- und weiterführenden Schulen.

Für Grundschüler spricht sich Feller für ein vollständiges Handyverbot während der Schulzeit aus. An weiterführenden Schulen befürwortet sie dagegen eine kontrollierte Nutzung unter Aufsicht der Lehrkräfte. Dieser Ansatz solle Disziplin mit den praktischen Anforderungen des Lernens in Einklang bringen, so die Ministerin.

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Besonders betont Feller die Bedeutung der Vermittlung von Medienkompetenz. Diese Fähigkeit sei entscheidend, um Kinder vor Risiken wie Cyber-Grooming zu schützen. Sie verweist darauf, dass Schüler an Gesamtschulen wöchentlich 110 Stunden wach seien – davon jedoch nur 28 Stunden in der Schule. Diese begrenzte Zeit müsse gezielt genutzt werden, um auch gesamtgesellschaftliche Aufgaben anzugehen.

Fellers Haltung verbindet strenge Regeln für jüngere Kinder mit flexibleren Leitlinien für ältere Schüler. Sie verknüpft die Handy-Politik mit übergeordneten Fragen zu Sicherheit und Bildung. Ihre Aussagen unterstreichen, dass Schulen eine zentrale Rolle bei der Bewältigung von Problemen einnehmen müssen, die weit über den schulischen Rahmen hinausreichen.

Quelle