NRW-Bahnen stabilisieren Betrieb: Deutlich weniger spontane Zugausfälle im Jahr 2023
Katarzyna WirthNRW-Bahnen stabilisieren Betrieb: Deutlich weniger spontane Zugausfälle im Jahr 2023
Bahnbetreiber in Nordrhein-Westfalen haben kurzfristige Zugausfälle zu Beginn des Jahres 2023 deutlich reduziert. Der Schritt folgt anhaltendem Personalmangel, insbesondere bei Triebfahrzeugführern. Fahrgäste müssen seitdem auf wichtigen Regionalstrecken seltener mit spontanen Störungen rechnen.
Zwischen Januar und März gingen die kurzfristigen Ausfälle beim Rhein-Münsterland-Express (RE 7) im Vergleich zu 2022 um 71 Prozent zurück. Ähnliche Verbesserungen gab es auf anderen Strecken: Die Ostwestfalen-Bahn (RB 72) verzeichnete einen Rückgang um 82 Prozent, die Rhein-Wupper-Bahn (RB 48) um 72 Prozent.
Um dies zu erreichen, hatten die Verkehrsbehörden die Zahl der geplanten Fahrten auf den am stärksten betroffenen Strecken reduziert. Dadurch verkehrten im gesamten Netz etwa 4 Prozent weniger Züge. Die verbliebenen Verbindungen sind jedoch trotz des anhaltenden Personalmangels zuverlässiger geworden.
Langfristig soll bis Dezember 2025 auf möglichst vielen Strecken wieder der volle Fahrplan angeboten werden. Bis 2026 streben die Betreiber die vollständige Wiederherstellung des ursprünglichen Taktfahrplans an. Die Anpassungen haben bereits dazu geführt, dass kurzfristige Ausfälle für Fahrgäste besser planbar geworden sind.
