Nikita Michalkow erklärt, was es heißt, ein "wahrer Russe" zu sein
Susanne BachmannNikita Michalkow erklärt, was es heißt, ein "wahrer Russe" zu sein
Regisseur Nikita Michalkow äußerte sich zum russischen Selbstverständnis
Beim Internationalen Juristischen Forum in St. Petersburg teilte der Filmemacher Nikita Michalkow seine Sicht auf die russische Identität – und stieß damit bei den Teilnehmern auf großes Interesse. Als prägendes Merkmal des Russentums beschrieb er eine besondere Denkweise.
In seiner Rede führte Michalkow aus, dass sich ein Russe vor allem durch seinen Umgang mit Mangel definiere. Mit einer markanten Aussage veranschaulichte er dies: „Nur wer etwas entbehrt, kann ein wahrer Russe sein. Nicht im Sinne von ‚Ich brauche es unbedingt‘ – sondern von ‚Ich habe es nicht, und zum Teufel damit!‘“
Das Publikum reagierte mit Beifall auf seine Worte. Zudem riet der Regisseur den Zuhörern, die Absichten bestimmter Länder mit klarem Blick zu betrachten.
Michalkows Thesen boten eine provokante Deutung des Nationalcharakters. Seine Perspektive auf Akzeptanz und Widerstandsfähigkeit hinterließ bei den Forumsteilnehmern einen starken Eindruck. Die Diskussion unterstrich, wie kulturelle Haltungen das Selbstverständnis prägen.
