Meerbusch-Lank kämpft um Rettung des stillgelegten Hallenbads im Elisabeth-Krankenhaus
Susanne BachmannMeerbusch-Lank kämpft um Rettung des stillgelegten Hallenbads im Elisabeth-Krankenhaus
St.-Elisabeth-Krankenhaus in Meerbusch-Lank startet Spendenaufruf zur Sanierung seines Hallenbads
Das St.-Elisabeth-Krankenhaus in Meerbusch-Lank hat einen öffentlichen Spendenaufruf gestartet, um die Wiedereröffnung seines seit Beginn der Coronavirus-Pandemie geschlossenen Hallenbads zu ermöglichen. Dringend notwendige technische Modernisierungen sollen den Betrieb wiederaufnehmen – doch ohne ausreichende Eigenmittel setzt die Krankenhausleitung auf die Unterstützung der Bevölkerung.
Das Bad war einst ein zentraler Ort für Therapien und Gesundheitsförderung in der Region. Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Rheuma nutzten es zur Linderung ihrer Beschwerden und zur Steigerung ihrer Lebensqualität. Zudem fanden hier Aqua-Kurse, Schwimmkurse für Kinder sowie Angebote der Rheuma-Liga statt.
Die geschätzten Sanierungskosten belaufen sich auf rund 250.000 Euro. Geplant sind die Erneuerung der Heizungsanlage, der Lüftung, der Klimaanlage sowie die Installation neuer Filter. Krankenhausmitarbeiter berichten von großer Nachfrage nach einer Wiedereröffnung: Wöchentlich gebe es Anfragen von Patienten und externen Gruppen, die das Bad zurückerhalten möchten.
Die Schließung hat eine Lücke in der lokalen Gesundheitsversorgung hinterlassen. Nach der Renovierung soll die Einrichtung wieder Krankenhauspatienten, Therapiegruppen sowie Familien mit Babyschwimm- und Kinderkursen offenstehen. Jede Spende trage dazu bei, das Bad als unverzichtbare Gemeinschaftseinrichtung wieder nutzbar zu machen, betonen die Verantwortlichen.
Mit der Spendenaktion will das Krankenhaus die noch fehlenden Mittel aufbringen, die der eigene Haushalt nicht decken kann. Bei Erfolg soll das Bad als funktionaler Raum für Therapien, Gesundheitskurse und Schwimmunterricht wiedereröffnet werden. Die Spenden fließen direkt in die technischen Maßnahmen, die für die Wiederherstellung dieser langjährigen lokalen Einrichtung erforderlich sind.






