20 March 2026, 20:58

Massiver Apotheken-Streik in NRW: Am 23. März 2026 bleibt fast alles zu

Schwarz-weiß-Anzeige für eine Apotheke in Rom mit einem Mann und einer Frau nebeneinander, mit Text, der die Apotheke und ihre Dienstleistungen beschreibt.

Massiver Apotheken-Streik in NRW: Am 23. März 2026 bleibt fast alles zu

Apotheken in ganz Nordrhein-Westfalen schließen am 23. März 2026 ihre Türen – als Teil eines koordinierten Protests für bessere Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung. Die Aktion, an der Tausende teilnehmen dürften, folgt der Demonstration des Vorjahres, als sich rund 7.000 Apotheker:innen in Düsseldorf versammelten. Diesmal hoffen die Organisator:innen auf eine noch größere Beteiligung: Fast alle Apotheken in Köln und Meerbusch werden sich dem Streik anschließen.

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In Köln arbeiten die Apothekeninhaber:innen eng zusammen, um eine breite Teilnahme zu gewährleisten. Ein Pendelbus wird Demonstrant:innen vom Kölner Hauptbahnhof zur Kundgebung nach Düsseldorf bringen. Gleichzeitig stellt die Linda-Genossenschaft Materialien und logistische Unterstützung bereit und informiert sogar lokale Ärzt:innen über die Notdienstregelungen.

Auch in Meerbusch beteiligen sich sämtliche Apotheken – alle Standorte bleiben für den Tag geschlossen. Die Besitzer:innen betonen dort die unverzichtbare Rolle ihrer Teams bei der tagesgleichen Arzneimittelversorgung, der Notfallbetreuung und der individuellen Beratung. Die Linda-Gruppe, die mehrere Filialen betreibt, rechnet mit einer vollständigen Beteiligung ihrer Mitglieder.

Ein Video soll die Bedeutung der örtlichen Apotheken und der Mitarbeiter:innen dahinter hervorheben. Der Apothekerverband geht von einer Beteiligungsquote von 95 Prozent in der gesamten Region aus. Zwar gibt es keine genauen bundesweiten Zahlen, doch Branchenverbände wie die ABDA und die LAV Baden-Württemberg rufen Apotheken in ganz Deutschland zur Teilnahme auf – auch wenn jede Apotheke eigenständig entscheidet.

Bei der letzten Protestaktion im Vorjahr zählte man 7.000 Teilnehmende; diesmal wird ein ** fünfstelliger Zulauf** angestrebt. Die Aktion unterstreicht die wachsende Unzufriedenheit mit Löhnen und Arbeitsbedingungen – viele Apotheker:innen legen weite Strecken zurück, um Gehör zu finden.

Am 23. März bleiben nahezu alle Apotheken in Köln und Meerbusch geschlossen. Die Organisator:innen haben Transport und Unterstützung organisiert, um die Teilnahme in Düsseldorf zu maximieren. Das Ergebnis könnte künftige Verhandlungen über Löhne und Arbeitsstandards in der Branche prägen.

Quelle