10 April 2026, 22:32

Lebenslange Haft für brutalen Angriff auf Rettungskräfte in Ratingen

Amerikanischer Feuerwehrmann trägt eine Frau auf den Armen mit einem brennenden Feuer im Hintergrund und einem Tuch auf der linken Seite, betitelt mit "Der amerikanische Feuerwehrmann, schnell zur Stelle"

Lebenslange Haft für brutalen Angriff auf Rettungskräfte in Ratingen

Zwei Jahre nach brutaler Attacke auf Rettungskräfte in Ratingen

Der Angriff ereignete sich, als der 57-jährige Frank P. sich in seiner Wohnung verschanzte und Feuerwehrleute sowie Polizisten mit Benzin und einer Explosion in Brand setzte. Später stellten die Ermittler fest, dass er wochenlang mit der Leiche seiner Mutter in der Wohnung gelebt hatte, bevor es zur Tat kam. Frank P. wurde wegen fünffachen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt – eine vorzeitige Entlassung ist frühestens nach 15 Jahren möglich. Das Gericht nannte seinen extremen Staatshass als zentralen Beweggrund für die Tat.

Acht der neun verletzten Einsatzkräfte trugen bleibende Schäden davon. Eine 25-jährige Polizistin lag zwei Monate im Koma, konnte aber inzwischen – gemeinsam mit ihrem Kollegen – wieder den Dienst aufnehmen. Andere hingegen sind bis heute nicht arbeitsfähig, wie die Feuerwehr Ratingen mitteilte.

Bei der bevorstehenden Ehrungsveranstaltung werden fünf Feuerwehrleute, zwei Polizisten, ein Rettungssanitäter und ein Notarzt ausgezeichnet. Ihr mutiges Eingreifen während des Angriffs rettete Menschenleben; ihre Tat wird am selben Tag in der WDR-2-Sendung Lokalzeit Düsseldorf gewürdigt.

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Die Staatsrettungsmedaille ehrt die neun Einsatzkräfte, die in Ratingen unter Lebensgefahr handelten. Während einige in ihren Beruf zurückkehren konnten, kämpfen andere noch immer mit den langfristigen Folgen ihrer Verletzungen. Die Feierstunde in Gelsenkirchen steht im Zeichen ihres Einsatzes – und der anhaltenden Auswirkungen des Angriffs.

Quelle