Langenfeld verschärft Entsorgungsregeln für Bauschutt am Betriebshof
Katarzyna WirthLangenfeld verschärft Entsorgungsregeln für Bauschutt am Betriebshof
Neue Entsorgungsgrenzen für Bauschutt im Langenfelder Betriebshof
Der städtische Betriebshof in Langenfeld hat neue Beschränkungen für die Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen eingeführt. Anwohner dürfen am Standort Hansastraße künftig pro Besuch maximal zwei 10-Liter-Eimer mit solchem Abfall abgeben. Die Änderungen erfolgen vor dem Hintergrund steigender Entsorgungskosten.
Am Wertstoffhof Hansastraße galten bereits seit Langem Einschränkungen für bestimmte Materialien. Gemischter Bauschutt, etwa Fenster und Türen, wurde dort nie angenommen. Auch Gipskartonplatten und Gasbetonsteine sind nach den aktualisierten Regeln ausgeschlossen.
Zugelassen bleiben unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Toilettenschüsseln, Mörtel, Zement, Putz, Keramik, Porzellan, Blumentöpfe und Dachziegel. Jede Anlieferung kostet nun pauschal 8,00 Euro.
Für größere Mengen müssen Bürger den Deponiestandort im Stadtteil Immigrath nutzen. Dort beträgt die Gebühr 5,00 Euro pro Kofferraumladung für Bau- und gemischten Abbruchabfall. Auch private Entsorgungsfirmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling nehmen diese Materialien gegen Entgelt an.
Ziel der neuen Regelungen ist es, die wachsenden Entsorgungskosten in den Griff zu bekommen. Anwohner mit größeren Abfallmengen sind nun auf die Bezirksdeponie oder lizenzierte Anbieter verwiesen. Die Vorschriften legen klar fest, welche Materialien am Hansastraße-Standort angenommen werden – und welche nicht.
