28 June 2026, 06:28

"Kroatien-Krimi" dominiert mit 5 Millionen Zuschauern die Primetime-Quoten

"Germany's next Topmodel" besiegt das zweite "ESC"-Halbfinale, ZDF punktet mit "Olivia"

"Kroatien-Krimi" dominiert mit 5 Millionen Zuschauern die Primetime-Quoten

Am Donnerstagabend gab es im deutschen Primetime-Fernsehen einen klaren Sieger: Der Krimi Kroatien-Krimi: Gefahr im Verzug verzeichnete 5,01 Millionen Zuschauer und erreichte damit einen Marktanteil von 22,7 Prozent. Damit setzte er sich mühelos gegen die Konkurrenz durch.

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Kroatien-Krimi: Gefahr im Verzug dominierte den Sendeplatz und ließ Lena Lorenz: Wahlverwandtschaft mit 3,11 Millionen Zuschauern und 14,1 Prozent Marktanteil deutlich hinter sich. Bereits im früheren Abendprogramm führte Sat.1 unter den Privatsendern mit Das 1%-Quiz, das 1,30 Millionen Zuschauer (6,2 Prozent) anzog.

Später übernahmen die heute-journal-Nachrichten des ZDF mit 2,83 Millionen Zuschauern und 14,1 Prozent die Führung, gefolgt von ARDs extra 3 (2,30 Millionen, 12,0 Prozent). Bei der jüngeren Zielgruppe (14 bis 49 Jahre) verzeichnete Germany’s Next Topmodel einen Rückgang und kam auf 0,44 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 11,7 Prozent entsprach.

Auf den Streaming-Plattformen kehrte Warcraft: The Beginning auf Platz 8 in die Netflix-Top-10 zurück. Bei Disney+ stieg das Marvel’s The Punisher-Special an die Spitze der Film-Charts auf. Unterdessen feierte Off Campus sein Debüt auf Platz 1 bei Prime Video – bereits der 541. Titel der Plattform, der es in die Charts schaffte.

Das zweite Eurovision-Halbfinale auf dem ARD-Sender One verfolgten 0,88 Millionen Zuschauer (4,7 Prozent), leicht weniger als beim ersten Halbfinale mit 0,92 Millionen. In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen sank die Zuschauerzahl auf 0,35 Millionen bei einem Marktanteil von 9,8 Prozent.

Die Quoten des Abends zeigten starke Leistungen von Krimiserien und Nachrichtensendungen. Auch bei den Streaming-Diensten gab es Bewegungen, wobei neue und zurückkehrende Titel an Beliebtheit gewannen. Die klassischen Sender behielten jedoch weiterhin die Oberhand bei den Gesamtzuschauerzahlen.

Quelle