Kölner Dom führt ab 2026 Eintrittsgeld ein – was Besucher wissen müssen
Susanne BachmannKölner Dom führt ab 2026 Eintrittsgeld ein – was Besucher wissen müssen
Kölner Dom führt ab 1. Juli 2026 Eintrittsgeld ein
Der Kölner Dom wird ab dem 1. Juli 2026 ein Eintrittsgeld erheben. Mit dieser Maßnahme soll die langfristige Finanzierung des historischen Bauwerks gesichert und der tägliche Betrieb geschützt werden. Künftig ist der Zugang zum Inneren der Kathedrale nicht mehr kostenfrei.
Ab Mitte 2026 wird der allgemeine Eintritt in den Dom 12 Euro betragen. Kinder unter 13 Jahren haben weiterhin freien Zugang. Schüler ab 14 Jahren, Auszubildende, Studierende sowie Inhaber des Sozialpasses Nordrhein-Westfalen zahlen einen ermäßigten Preis von 6 Euro.
Der Besuch von Gottesdiensten bleibt für alle Gläubigen kostenlos. Auch das nördliche Querhaus steht außerhalb der Gottesdienstzeiten weiterhin für Gebete offen. Diese Ausnahmen sollen die spirituelle Funktion der Kathedrale bewahren, während gleichzeitig die finanziellen Erfordernisse erfüllt werden.
Dompropst Guido Assmann betonte, dass das Eintrittsgeld nicht der Gewinnmaximierung diene, sondern dem Erhalt des Gebäudes und der Bewahrung seiner sakralen Atmosphäre. Er zeigte sich überzeugt, dass das neue Modell den Dom für die Zukunft sichern und seine spirituelle Bedeutung wahren werde.
Die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern fließen in die Instandhaltung und den täglichen Betrieb der Kathedrale. Damit endet zwar die kostenlose Innenraumnutzung, doch der Dom bleibt als Ort der Andacht und des Gebets für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Änderungen treten am 1. Juli 2026 in Kraft.
