14 April 2026, 02:34

Jürgen Kleine-Frauns tritt nach zehn Jahren als Lünens Bürgermeister zurück

Metallplatte an der Seite eines Gebäudes, die die Borough-Grenze markiert, mit "Borough Boundary Edm Smithwick Mayor" in fetter weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund.

Jürgen Kleine-Frauns tritt nach zehn Jahren als Lünens Bürgermeister zurück

Jürgen Kleine-Frauns wird am 31. Oktober 2025 nach zehn Jahren im Amt als Bürgermeister von Lünen zurücktreten. In seiner Amtszeit realisierte er große Projekte wie die Internationale Gartenausstellung auf dem Viktoria-Gelände sowie den Ausbau von Schulen und Sporteinrichtungen. Er hinterlässt ein Erbe städtebaulicher Entwicklung und einer Verwaltung, die sich am Wohl der Bürger orientiert.

Während seiner Zeit als Bürgermeister nahm Kleine-Frauns an 60 Ratssitzungen teil und investierte dabei 260 Stunden. Sein Ansatz bestand darin, die Stadtverwaltung als lösungsorientierten Dienstleister für die Bürger zu positionieren. Dabei berief er sich oft auf den biblischen Aufruf, "dem Wohl der Stadt zu dienen", und das Prinzip, dass "das Wohl des Volkes das höchste Gesetz" sei.

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Prägend für seine Amtszeit waren zentrale Infrastrukturprojekte: neue Schulgebäude, eine Vierfeld-Sporthalle in Lünen-Süd und die Aufwertung der Langen Straße. Auch Begegnungsstätten wie der Treffpunkt Persiluhr und die Villa Urbahn entstanden unter seiner Führung.

Über die bauliche Entwicklung hinaus setzte sich Kleine-Frauns für ehrenamtliches Engagement ein, das er als "unbezahlbar" und unersetzlich bezeichnete. Seinem Nachfolger riet er, Modernisierung, Digitalisierung und Bürokratieabbau voranzutreiben. Zudem betonte er die Bedeutung von Offenheit, Entscheidungsmut und Belastbarkeit – oder wie er es nannte: "starke Nerven".

Mit Kleine-Frauns' Abschied übernimmt der nächste Bürgermeister eine Stadt, die durch ausgebauten Infrastruktur und eine effizientere Verwaltung geprägt ist. Die Schwerpunkte des scheidenden Bürgermeisters – Förderung des Ehrenamts, digitaler Fortschritt und bürgernahe Politik – werden auch künftig die Richtung Lünens bestimmen.

Quelle