Herforder Projekt bringt Kindern Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung spielerisch bei
Susanne BachmannHerforder Projekt bringt Kindern Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung spielerisch bei
Vom Acker bis zum Teller: Ein Bildungsprojekt verbindet Kinder, Studierende und lokale Förderer in Herford
Ein neues Bildungsprojekt mit dem Namen Vom Acker bis zum Teller hat in Herford Grundschulkinder, Studierende und lokale Unterstützer zusammengebracht. Die Initiative setzte sich zum Ziel, Kindern durch praktische Aktivitäten gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit und verantwortungsvollen Konsum näherzubringen. Unter der Leitung von Nicola Spilker am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg entstand das Projekt im Rahmen einer Konferenz zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Die Idee konkretisierte sich während eines Treffens des Herforder Kreises, bei dem Pädagoginnen und Pädagogen über Wege diskutierten, nachhaltiges Leben zu fördern. Spilker und ihr Team entwickelten ein interaktives Programm, das Ernährung, Umweltbewusstsein und soziales Lernen verband. Studierende des Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskollegs gestalteten Mitmachstationen, an denen Kinder Lebensmittel mit allen Sinnen erkunden konnten.
Zweitklässler der Radewig-Grundschule beteiligten sich aktiv – sie stellten etwa Knetmasse und Slime her und lernten dabei die Herkunft und Vielfalt gesunder Lebensmittel kennen. Gleichzeitig sammelten angehende Erzieherinnen und Erzieher des Herforder Berufskollegs praktische Erfahrungen im Unterrichten zu den Themen Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit. Unterstützung erhielt das Projekt vom Förderverein Johannes-Falk-Haus e.V. sowie von Marktkauf Herford.
Die Teilnehmer setzten sich mit Fragen zu ausgewogener Ernährung, umweltfreundlichem Einkaufen und bewussterem Konsum auseinander. Ziel war es, Kindern frühzeitig Verhaltensweisen zu vermitteln, die sowohl ihrer Gesundheit als auch dem Planeten zugutekommen.
Das Projekt Vom Acker bis zum Teller verband erfolgreich Lernen mit praktischen Erlebnissen. Die Kinder gingen mit einem besseren Verständnis dafür nach Hause, woher Lebensmittel stammen und wie ihre Entscheidungen die Umwelt beeinflussen. Die Organisatoren hoffen, dass die gewonnenen Erkenntnisse langfristig zu gesünderen und nachhaltigeren Lebensstilen beitragen werden.






