25 March 2026, 12:34

Henkel kämpft mit steigenden Kosten durch hohe Ölpreise und Lieferkettenprobleme

Tortendiagramm, das den globalen Kunststoffmarkt im Jahr 2017 zeigt, mit Abschnitten, die verschiedene Branchen und ihre jeweiligen Wachstumsprozentsätze darstellen.

Henkel kämpft mit steigenden Kosten durch hohe Ölpreise und Lieferkettenprobleme

Henkel, der Düsseldorfer Konzern hinter Marken wie Persil und Schwarzkopf, kämpft mit steigenden Kosten durch höhere Ölpreise. Das Unternehmen, das weltweit rund 47.000 Mitarbeiter beschäftigt, erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von etwa 20,5 Milliarden Euro. Trotz des finanziellen Drucks genießen seine Produkte weiterhin eine hohe Kundenbindung.

Die Krise trifft Henkel indirekt, da Zulieferer und Logistikunternehmen ihre gestiegenen Ausgaben weitergeben. Die steigenden Ölpreise haben die Material-, Lieferketten- und Logistikkosten des Konzerns in die Höhe getrieben. Der Vorstandsvorsitzende warnte davor, notwendige Preisanpassungen hinauszuzögern, da ein längeres Zögern die finanzielle Belastung verschärfen könnte.

Im vergangenen Jahr zeigte sich die Nachfrage nach Henkel-Produkten je nach Region unterschiedlich. In Nordamerika gab es ein starkes Wachstum von 8 bis 10 Prozent, angetrieben durch Premium-Waschmittel und Haarpflegeprodukte. Lateinamerika verzeichnete ein moderates Plus von 4 bis 6 Prozent, insbesondere in Brasilien und Mexiko, wo sich die Wirtschaft erholte. Die Region Asien-Pazifik führte mit einem robusten zweistelligen Wachstum von 12 bis 15 Prozent, begünstigt durch den steigenden Konsum der Mittelschicht in China und Indien. Naher Osten und Afrika wuchsen dagegen langsamer, aber stabil um 2 bis 3 Prozent, belastet durch geopolitische Spannungen.

Um die Situation zu bewältigen, setzt Henkel auf die Hervorhebung der Produktvorteile, um mögliche Preiserhöhungen zu rechtfertigen. Der Vorstandsvorsitzende zeigt sich optimistisch, dass die Krise nicht das gesamte Jahr anhalten werde.

Henkels Strategie zielt darauf ab, das Vertrauen der Kunden zu wahren und gleichzeitig die steigenden Kosten zu bewältigen. Die globale Belegschaft und die unterschiedliche regionale Nachfrage bieten dabei eine gewisse Stabilität. Dennoch werden die Ölpreise und die Kosten der Zulieferer auch in den kommenden Monaten die finanziellen Entscheidungen des Unternehmens prägen.

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