Hauptzollamt Bielefeld erzielt Rekordertrag von 17,2 Milliarden Euro im Jahr 2024
Katarzyna WirthHauptzollamt Bielefeld erzielt Rekordertrag von 17,2 Milliarden Euro im Jahr 2024
Hauptzollamt Bielefeld verzeichnet Rekordertrag von über 17,2 Milliarden Euro für 2024
Das Hauptzollamt Bielefeld (HZA Bielefeld) meldete für das Jahr 2024 einen Rekordertrag von mehr als 17,2 Milliarden Euro für die öffentlichen Kassen – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 16,5 Milliarden Euro des Vorjahres.
Die Tabaksteuer blieb mit rund 15,6 Milliarden Euro die wichtigste Einnahmequelle. Weitere Mittel flossen aus Verbrauchsteuern, Kraftfahrzeugsteuern, Einfuhrumsatzsteuer und Zöllen. Zudem trieb das Amt etwa 66,9 Millionen Euro an ausstehenden Forderungen für Bundesbehörden ein.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) führte 2024 umfangreiche Kontrollen durch: 891 Arbeitgeber wurden überprüft, die Unterlagen von 16.459 Beschäftigten geprüft. Daraus resultierten 3.635 Strafverfahren und 2.290 Ordnungswidrigkeitsverfahren. Die Ermittlungen deckten finanzielle Schäden in Höhe von rund 23 Millionen Euro auf; Bußgelder beliefen sich auf fast 1,9 Millionen Euro.
Zollbeamte beschlagnahmten im Laufe des Jahres erhebliche Mengen an Drogen. Allein in März und April wurden etwa 42,5 Kilogramm Marihuana und 15 Liter flüssiges Amphetamin sichergestellt. Bis Ende 2024 summierten sich die Beschlagnahmungen auf über 84 Kilogramm Marihuana, mehr als 26 Kilogramm Amphetamine, fast 8 Kilogramm Heroin sowie weitere illegale Substanzen.
Die Arbeit des HZA Bielefeld trägt maßgeblich zur finanziellen Stabilität des Staates bei und steuert nahezu vier Prozent der Bundeshaushaltseinnahmen bei. Mit seiner Rolle in der Einnahmenerzielung, Forderungsbeitreibung und Strafverfolgung hat das Amt 2024 messbare Erfolge erzielt.
